Natürlich wird das Wort "Angst" in den Asterix-Heften mehr als nur einmal verwendet, insgesamt mehr als 120 Textstellen findet die Comedix-Volltextsuche. Dass diesem Begriff trotzdem eine eigene Seite gewidmet ist, liegt darn, dass im Album "Asterix und die Normannen" und im Film "Asterix und Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät" die Angst eine zentrale Rolle spielt. Sie soll nämlich nach dem Glauben der Normannen angeblich Flügel verleihen, weshalb sie nach Gallien fahren um genau diese zu erlernen. Da die Gallier ebenso wenig Angst haben, ausser vor der Tatsache, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte, glauben die Normannen schon die Reise umsonst gemacht zu haben.

Allerdings machen sie auf Seite 18 Bekanntschaft mit Grautvornix, den sie als Meister der Angst betrachten. Letztendlich lernen die Normannen was Angst wirklich bedeutet, als auf Seite 42 der Barde Troubadix ein einmaliges Konzert für das Publikum gibt. Olaf Maulaf beschreibt gegenüber Asterix, dass, wenn er nur an den Gesang von Troubadix denke, seine Knie zittern, er mit den Zähnen klappere, ihm der kalte Schweiß ausbräche und der Magen sich zusammenkrampfe. Asterix fasst dieses Gefühl in einem Satz zusammen: "Mit einem Wort: Du hast Angst!"

Leider stellen die Normannen fest, dass die Angst wohl doch keine Flügel verleihe, als sie von der Klippe springen. Und auf dem Schiff fragt sich Maulaf, ob die Reise nicht doch etwas zu erfolgreich gewesen sei, weil seine Männer nun überängstlich sind und noch nicht einmal den Ausguck besetzen wollen.

Die Angst (seit dem 8. Jahrhundert, von gemein-indogermanisch *anghu-, "beengend" über althochdeutsch angust) bezeichnet eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit, (körperlicher) Anspannung und Furcht. Angst gilt als eine der primären Emotionen. Sie ist normalerweise ein in die Zukunft gerichtetes Warnsignal. Da sie bei Bedrohung Anlass zu einem Vermeidungsverhalten gibt, schützt sie vor Gefahr und dient der Selbsterhaltung.