Der lateinische Name des "Wagenlenkers" in einem Wagenrennen wird auf Seite 34 des Abenteuers "Asterix und der Kupferkessel" zum ersten Mal erwähnt. Als Asterix und Obelix nach einer möglichen Einnahmequelle für ihren Kupferkessel Ausschau halten, werden sie vor der Pferderennbahn in Condate von Preisverteilix angesprochen, der bisher offensichtlich nicht sehr viel Glück bei seinen Wetten hatte. Er selbst bezeichnet sich als Experte und da er angeblich den angeheirateten Vetter des Aurigius der Blauen kenne, erklärt er zuerst den beiden Galliern das Prinzip von Rennwetten und bietet sich gleich an, das Geld für sie zu setzen. Nach verlorenem ersten Lauf macht er Asterix und Obelix Hoffnung auf das nächste Rennen, wo der Aurigius des grünen Gespanns, dessen Neffe ein Kamerad meines Schwagers wäre, ganz bestimmt gewinnen würde.

Um mehr Herrschaft über die Pferde zu gewinnen, wickelten sich die Wagenlenker meist die Zügel um den Rücken. Für den Fall eines Sturzes trug der Aurigius ein Messer bei sich, um die Zügel bei Bedarf zu durchtrennen. Einer der berühmtesten Wagenlenker der Filmgeschichte war Ben Hur. Im Album "Asterix als Gladiator" betätigen sich Asterix und Obelix selbst als Lenker eines Streitwagens und im Film "Asterix bei den Olympischen Spielen" findet ebenfalls ein Wagenrennen statt, bei dem Romantix, Brutus und Michael Schumix als Wagenlenker namentlich bekannt sind.

Im Album "Asterix und Obelix feiern Geburtstag" wird im Keuchhustus-Reiseführer die Problematik der Reisenden in Kutschen, Ochsenkarren und Sänften thematisiert. Eine sportliche Fahrweise sei in diesem Zusammenhang ausschließlich etwas für professionelle Wagenlenker, wobei hier auf Seite 22 der Plural "Aurigae" verwendet wird. Die Ratschläge des Reiseführers reichen bis zum Vergleich mit Ben Hur und weisen darauf hin, dass für begeisterte Aurigae ein Besuch der Karrenfabrik Ferrarus der absolute Renner sei.