Diese roh eßbaren Meeresmuscheln zählen zu den Spezialitäten, die Asterix und Obelix auf ihrer "Tour de France" in ihr Dorf mitbringen. Neben Austern kaufen sie auf Seite 42 in Burdigala auch eine Amphore Weißwein. Während der Tour lobt Obelix den Geschmack von Austern ausdrücklich, aber mit dem Kommentar Wildschweine könne man auch in den Monaten essen, die nicht auf "r" enden, verweist er auf den Fakt, dass sie nur von September bis April besonders gut schmecken. Sschon zuvor auf Seite 13 des Albums "Asterix als Gladiator" kann man erkennen, dass Obelix sie durchaus zu schätzen weiß, schließlich schlägt er doch Asterix während der Wartezeit auf ein Schiff, das sie nach Rom bringen soll, die Wette vor, dass wer mehr als ein Dutzend Austern essen könne, ein Singularis Porcus gewinne.

Über Grautvornix beschwert sich Obelix auf Seite 12 des Albums "Asterix und die Normannen", dass die Lutetier erst rennen würden, wenn das Wettrennen bereits vorbei sei, denn er fühle sich etwas schwerfällig nach den Dutzenden von Austern, die er verdrückt habe. Asterix weißt ihn darauf hin, dass er die Schale nicht hätte essen sollen, denn mit den Austern sei es wie mit den Nüssen: Man ißt nur das Innere!

Noch in drei weiteren Abenteuern kommen Austern zur Sprache:

Der wissenschaftliche Name der Auster - Ostreidae - leitet sich von lateinisch ostreum, aus griechisch ostéon für 'Knochen' ab. Austern werden roh und lebendig (meist mit Zitrone) oder überbacken verzehrt und gelten heutzutage als Delikatesse. Sie enthalten viele Nährstoffe, die Vitamine A, B1 und B2, sowie Magnesium, Calcium, Zink, Phosphor und Jodid. Im 19. Jahrhundert waren Austern, z. B. in England, ein Essen für arme Leute. Als die Mehrzahl der Austernbänke durch die zunehmende Verschmutzung der Meere abstarben, fiel diese Möglichkeit weg. Später konnte die steigende Nachfrage nicht befriedigt werden, was zu hohen Preisen führte.

Ein Rezept für Austern gibt es im Themenbereich "Rezepte bei Asterix".