Einleitung | Majestix als Hauptfigur | Abstürze | Chronologische Übersicht

Der Charakter von Majestix, der im Original in Anlehnung an die französische Redeweise "frappe à bras raccourcis" (sinngemäß: mit aller Kraft auf jemanden einschlagen) den Namen Abraracourcix trägt, setzt sich aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Facetten zusammen und es fällt schwer sich ein Bild von diesem Häuptling zu machen. Neben den deutlich sicht- und erkennbaren Charakteren Troubadix und Miraculix ist Majestix als einer der drei Träger eines Umhanges ein wenig rätselhafter. Zum einen greift niemand ein, wenn der Häuptling auf den Boden liegt, weil seine Träger, die nicht gerade die Klügsten zu sein scheinen, ihn mal wieder zu wörtlich genommen haben. Andererseits erklingt aus den Reihen seiner Untertanen regelmäßig der Ausruf "Es lebe Majestix, unser Chef!". Die Vorstellung des etwas trotteligen wird noch durch die Tatsache verstärkt, daß wichtige Entscheidungen zumeist nicht von Majestix getroffen werden.

MajestixBei der Reise zu den Olympischen Spielen andererseits wird Majestix zum Organisator der Reise und nimmt in Griechenland dann auch die Funktion des Sprechers an. Zur Ausrichtung der Olympischen Spiele in Lutetia wird die Hilfe seiner Gallier benötigt, weil das Olympische Komitee nur den besten Eindruck bekommen soll.

Der "running gag" des Charakters Majestix beinhaltet die bereits angedeutete, unglückliche Person hoch oben auf dem Schild. Sehr häufig befolgen seine Träger die Befehle allzu wörtlich, was oft dazu führt, daß sich der Häuptling auf dem Boden wiederfindet. Eine ausführliche Beschreibung dieses "Unglücks" erfolgt in einem gesonderten Absatz.

Er steht im Rang selbstverständlich über dem seiner Frau Gutemine, jedoch zieht er meist den Kürzeren, wenn sie in die Rolle des Hausdrachens schlüpft. Dann bleibt ihm kein anderer Ausweg als den Weg des geringsten Widerstandes, was oftmals gleichbedeutend mit der Defensive ist. In "Asterix und der Arvernerschild" muß er aus diesem Grund sogar auf das am Ende eines Bandes obligatorische Festmahl verzichten, weil ihn Gutemine - aus gutem Grund übrigens - daran hindert. In Band "Asterix und Maestria" übernimmt Gutemine sogar kurzzeitig den Vorsitz im Dorf.

Aus der Ehe mit Gutemine entstammt auch die Beziehung zu seinem Schwager Homöopatix. Diese ist geprägt aus dem von ihr ständig hingewiesenen Umstand, daß dieser in Lutetia zu einem angesehenen Kaufmann aufgestiegen ist, während Majestix ihrer Meinung nach einem Haufen Wilder vorsteht.

Majestix Bruder heißt Ozeanix. Dessen Sohn Grautvornix besucht in "Asterix und die Normannen" das Dorf der Gallier.

In den Asterix-Bänden wird Majestix auf den ersten Seiten als einer der zentralen Figuren in den Heften zur Einleitung ein wenig näher beschrieben. Dort steht: "Majestix ist der Häuptling des Stammes. Ein majestätischer, mutiger, argwöhnischer alter Krieger, von seinen Leuten respektiert, von seinen Feinden gefürchtet. Majestix fürchtet nur ein Ding: daß ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte! Doch, wie er selbst sagt: "Es ist noch nicht aller Tage Abend."

In den Asterix-Bänden hat Majestix aufgrund seiner Stellung oft mehr als eine Nebenrolle. In einigen Bänden übernimmt Majestix selbst eine Hauptrolle oder nimmt zumindest eine die Geschichte entscheidende Stellung ein:
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Schild

Majestix FamilieWie kam Majestix eigentlich zu seiner Position? In "Asterix und Maestria", Seite 10, erfahren wir, daß er offensichtlich irgendwann einmal von den Dorfbewohnern zum Häuptling gewählt worden ist. Bei "Asterix plaudert aus der Schule" scheint diese Wahl jedoch durch das Vererben des Amtes innerhalb der Familie begünstigt zu werden, denn Majestix' Vater war auch schon Häuptling des Dorfes. Bereits als Junge in der Kurzgeschichte "35 Jahre vor Julius Cäsar" entsteht ein Streit wegen des Anspruchs des jungen Majestix auf die Rolle des Häuptlings.

Wahlen waren bei den Kelten tatsächlich bekannt. Cäsar beschreibt verschiedene Anlässe, zu denen Führer offiziell gewählt wurden:

Sie sagten, ihr Land sei in Gefahr, weil jetzt, im Gegensatz zu dem, was sie seit alters gewohnt waren, nicht mehr nur ein Würdenträger gewählt worden sei, bei dem die königliche Macht für ein Jahr ruhe, sondern daß es deren zwei gebe, wobei alle behaupten, sei seien auf gesetzlichem Wege gewählt worden.

Es gab aber auch Stämme, in denen die Herrschaft vom Vater auf den Sohn überging.

Majestix beinhaltet auch den gegensätzlichen Charakterzug autoritärer Mentalität, wenn er bei den Zubereitungsmöglichkeiten von Champignons auf das Omelett besteht (Seite 6, "Asterix bei den Olympischen Spielen"). Auch eine leicht cholerische Ader unterstreicht den zwiespältigen Eindruck, den man von Majestix erhält. In "Die große Überfahrt" werden die Schildträger krank, nachdem sie vom Fischverkäufer Fisch gegessen hatten. Majestix beschimpft daraufhin Verleihnix und provoziert eine Schlägerei, wobei er dann auch freudig mitkämpft.

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In folgenden Bänden verlässt Majestix unfreiwillig seine erhobene Stellung:
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Majestix in Aktion in chronologischer Reihenfolge:
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I - Asterix der Gallier
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Hier hat die Figur des Majestix noch keinen großen Auftritt. Er begrüßt als Dorfchef den aus der römischen Gefangenschaft befreiten Gallier Caligulaminix und eröffnet das Fest, bei dem der Gallier als Spion der Römer entlarvt wird. Hier ist bereits die Position auf dem durch zwei namenlose Gallier getragenen Schild stehend zu sehen.

II - Asterix und Kleopatra
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Wieder auf dem Schild stehend verabschiedet Majestix die Abgesandten des Dorfes, die den ägyptischen Architekten Numerobis nach Alexandria begleiten. Am Ende der Geschichte ist Majestix weniger glücklich über den Umstand, daß Obelix seine Hinkelsteine nicht mehr in der gallischen Form zuschneidet.

III - Asterix als Gladiator
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In einem weißen Gewand (in Neuauflagen mit der neuen Kolorierung hat er wie üblich ein grünes Oberteil und eine blaue Hose) auf dem Schild stehend ist Majestix gerade dabei Äpfel zu pflücken, als er von der Entführung Troubadix` erfährt. Er gibt den Galliern den Auftrag, den Römern eine Lektion zu erteilen. Er marschiert in erster Position im Zuge der Gallier, hinter ihm marschieren an zweiter Stelle die beiden Gallier, die gemeinsam seinen Schild tragen. Wieder verabschiedet er die Gallier, die sich aufmachen, in Rom Troubadix ausfindig zu machen.

IV - Der Kampf der Häuptlinge
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Hier hat Majestix seine erste Hauptrolle. Er wird vom Dorfchef aus Serum zum Kampf aufgefordert, der - in Falle eines Sieges - Häuptling über beide Dörfer wird. So wollen die Römer die Gallier indirekt doch noch unterwerfen, weil sie erfahren haben, dass der Druide durch einen Hinkelsteinwurf eine Amnesie erlitten hat und sich nicht mehr an das Rezept des Zaubertrankes erinnern kann.

MajestixEr unterrichtet, wieder auf dem Schild stehend, die Gallier in einer Versammlung über den Ernst der Lage und fasst abschließend zusammen, daß die Gallier eigentlich nichts zu fürchten hätten, außer, daß ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.

Als er durch Augenblix zum Kampf aufgefordert wird, wird sein Schild von vier Galliern getragen. Dabei steht der Schild auf zwei Lanzen, die die Träger über Kreuz tragen.

Im folgenden erinnert sich Majestix an den Druiden Amnesix, der eventuell die Heilung von Miraculix vorantreiben kann. Leider stellt sich die Idee als erfolglos heraus, wonach Majestix durch Asterix auf den Kampf vorbereitet wird. Missverständlicherweise absolviert Majestix das erste Lauftraining auf dem Schild, wobei die vier Träger ordentlich ins Schwitzen kommen. Asterix erinnert Majestix jedoch daran, daß er das Training selbst absolvieren muß, was die Träger selbstverständlich auch sehr viel besser finden.

Beim entscheidenden Kampf gegen Augenblix versucht Majestix dem ersten Treffer durch Flucht innerhalb des Ringes zu entgehen. Als Asterix ihm die Nachricht der Heilung von Miraculix überbringt, ist Augenblix derart ausser Atem, daß Majestix, dessen Kräfte sich durch Motivation verzehnfacht zu haben scheinen, ihn mit einem Schlag niederstreckt. Daraufhin ruft er wohl in Anlehnung an Cassius Clay aus: "Ich bin der Schönste! Ich bin der Stärkste! Ich bin der Sieger!".

Im anschliessenden Kampf mit den enttäuschten Römern gehen die Gallier als Sieger hervor. Majestix verzichtet auf das ihm durch den Sieg übertragenen Rechte den Stamm von Augenblix zu übernehmen und läßt sie frei.

V - Die goldene Sichel
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Auf dem Schild stehend verabschiedet Majestix Asterix und Obelix, die nach Lutetia aufbrechen um eine neue goldene Sichel für Miraculix zu kaufen. Wieder zurück werden sie von ihm auf die gleiche Weise willkommen geheißen.

VI - Tour de France
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Hier nimmt Majestix in gewohnter Pose die Wette der Römer an, daß die Gallier es nicht schaffen werden, eine Reise durch Gallien zu unternehmen. Gemeinsam mit Asterix schmiedet er den Plan, an der Südseite der Palisade einen Scheinangriff durchzuführen, damit im Norden Asterix und Obelix zur Reise aufbrechen können.

VII - Asterix und die Goten
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In einer sehr kurzen Szene begrüßt Majestix die Gallier, die bei den Goten verschollen waren und schon aufgegeben wurden.

VIII - Asterix bei den Briten
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Majestix ist damit einverstanden, daß Miraculix Zaubertrank braut, damit die britischen Vettern gegen die Römer, die die Insel belagern, bestehen können. Er verabschiedet die Gallier, die sich nach Britannien aufmachen, um den Transport des Zaubertrankfasses zu begleiten.

IX - Asterix und die Normannen
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Durch den Postboten des Dorfes erhält Majestix die Nachricht, daß sein Bruder Ozeanix seinen Sohn in das Dorf der Gallier schickt, weil dieser von dem Stadtleben ein wenig verweichlicht wäre. Diese Aufgaben sollen nach seiner Anweisung Asterix und Obelix übernehmen.

Als die Normannen am Strand landen, übernimmt Majestix die Koordination und schickt Gallier an den Strand um zu schauen, was die Normannen machen. Majestix ist zur Verzweiflung von Grautvornix überhaupt nicht von der Präsenz der Normannen beeindruckt. An seinem Haus muß Majestix die Dorfbewohner beruhigen, die es kaum aushalten, endlich gegen die Normannen zu kämpfen.

Der Häuptling weist den Wunsch Grautvornix` nach Hause zurückzukehren zurück, damit er lernt wie man kämpft. Da aber Grautvornix auf die Abreise besteht, lässt er ihn dann doch gehen.

Als Grautvornix entführt wird, weist Majestix seine Gallier an, die Normannen nach dem Verbleib seines Neffen zu fragen. Da offenbar Grautvornix kein guter Schüler in Sachen Angst ist, da er selbst zu viel Angst hat, soll Troubadix nun für die Angst der Normannen sorgen. Allerdings muß Majestix feststellen, daß der Barde sich nach Lutetia aufgemacht hat. Obwohl er sich das nie geträumt hat, vermisst er nun doch die Anwesenheit des Barden und läßt nach ihm suchen.

Nach erfolgter Abwehr der Normannen scheint Grautvornix nun doch zu einem "echten" Gallier zu werden und Majestix lobt Asterix, weil er wusste, daß er sich auch bei diesem heiklen Auftrag auf ihn verlassen konnte.

X - Asterix als Legionär
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Nachdem Falbala die Nachricht erhalten hat, daß ihr Verlobter Tragicomix in Afrika zu den römischen Armeen geholt wurd, erteilt Majestix den Auftrag, Tragicomix aus den Reihen der Römer zu befreien.

XI - Asterix und der Arvernerschild
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Die zweite Hauptrolle nach dem "Kampf der Häuptlinge" spielt Majestix, als er sich durch übermäßigen Genuß beim letzten Festessen eine schmerzempfindliche Leber zuzieht. Miraculix überzeugt den Häuptling an einer Kur in Aquae Calidae im Arvernerland teilzunehmen. Er erteilt ausserdem seine Empfehlung an den Druiden Diagnostix, der ein Thermalbad leitet. Das von Majestix anlässlich der Reise angedachte Festmahl wird von Gutemine mit ungalanten Worten abgelehnt.

Die Reise wird zum gastronomischen Streifzug, wobei ein Gelage das andere jagt. Majestix erfindet dabei hochinteressante Sprichwörter von geradezu sittlichem Nährwert, wie sie noch heutzutage bei Leuten üblich sind, die streng Diät leben müssen, wie zum Beispiel: "Ein Sößchen in Ehren, darf niemand verwehren!" oder "Ein Hörnchen Wein bleibt ungern allein!".

Nach einem Nickerchen unter einem Baum landet ein herabfallendes Blatt derart unglücklich auf seiner bislang nicht aufmerksamen Leber, daß er liegender Weise von Asterix und Obelix zum Druiden gebracht werden muß. Majestix erhält daraufhin, passend zur extremen Situation seiner Leber, die Diät Nummer 1.

Die Laune Majestix` leider zunehmend unter der In-Wasser-gedünstete-Gemüse-Diät, während seine beiden Gallier sich durchgehend von Wildschwein und Cervesia ernähren. Majestix wird seiner cholerischen Ader nicht mehr Herr und schickt Asterix und Obelix daraufhin ins Umland des Arvernerlandes.

Sie erhalten Kenntnis über die Wirren des Arvernerschildes, das die Römer mit großem Aufwand im Arvernerland suchen lassen. Der Schild Vercingetorix, der bei der Niederlage in Alesia Cäsar zu Füßen geworden wurde, wird von einem römischen Bogenschützen (Keuchhustus) bei Sonnenuntergang gestohlen. Dieser verliert den Schild beim Kartenspiel an einen Legionär (Apfelmus), der den Schild seinem Vorgesetzten geben muß, als dieser ihn erwischt, als er das Lager ohne Ausgangserlaubnis verlassen hatte. Dieser Zenturio (Corruptus) bezahlt mit dem Schild eine Amphore Wein in der Kneipe von Alkoholix. Dieser überlässt den Schild einem gallischen Krieger, der dem Unglück entgangen ist und im Wein Vergessen sucht. Und so schließt sich der Kreis, denn dieser Krieger ist der nach der Kur schwer abgemagerte Majestix.

Auf der Rückreise in das gallische Dorf kommt Majestix wieder zu Kräften, denn er besucht dieselben gastronomischen Stationen wie auf dem Hinweg.

Am Ende findet wieder das obligatorische Festmahl statt, bei dem diesmal aber Majestix fehlt, weil Gutemine ihn erfolgreich, ganz in Sorge um eine neue Erkrankung, davon abhält.

XII - Asterix bei den Olympischen Spielen
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Eine größere Nebenrolle übernimmt Majestix in diesem Band, als er als Organisator und Sprecher der gallischen Mannschaft in Olympia auftritt. Doch gleich zu Beginn bestimmt in seiner Rolle als Chef erst einmal, was mit potentiellen Champignons passieren soll, die Methusalix vor dem Lager Aquarium gesammelt hat - nämlich Omelett.

Als der Zenturio Redeflus in das Dorf der Gallier reitet, um Majestix darum zu bitten, seinen Champion beim Training im Wald nicht zu demotivieren, empfängt der Häuptling der Gallier, der gerade ein Bad nimmt, den Römer in der Wanne, die von seinen Trägern auf dem Schild getragen wird.

Es wird die Entscheidung getroffen, ebenfalls an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Zuerst wird der Plan zwar zerschlagen, da sie als Gallier nicht daran teilnehmen dürfen, allerdings sind sie seit der Eroberung der Römer rein faktisch ebenfalls Römer, was eine Teilnahme dann doch nicht ausschließt.

Majestix startet das Ausscheidungsrennen im Dorf, wobei festgestellt werden soll, wer das Dorf beim Lauf repräsentieren wird. Nachdem Asterix und Obelix vom Olympischen Komitee als Teilnehmer ausgesucht werden, teilt Majestix seinen Dorfbewohnern mit, dass sie die Sportler nach Olympia begleiten dürfen.

Majestix chartert ein Schiff, das die Gallier transportieren soll, wobei er unter lautstarkem Protest das Selbstrudern akzeptiert. Nach einer kurzen Rede an seine Gallier begeben sie sich vom Schiff auf das Land. Im allgemeinen übernimmt er die Betreuung der Gallier, organisiert eine Führung der Akropolis und als Sprecher der gallischen Mannschaft teilt er den Römern mit, daß die Gallier mit dem Zaubertrank sowieso auf Sieg programmiert wären.

Nachdem festgestellt wurde, daß der Zaubertrank als Doping geahndet werden würde, bestimmt Majestix, daß Asterix als alleiniger Teilnehmer das Dorf vertreten wird.

Am Ende gratuliert Majestix dem Sieger Asterix zum aussergewöhnlichen Sieg.

XIII - Asterix und der Kupferkessel
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Majestix erhält Besuch von Moralelastix, wobei er viel Wert auf das Protokoll legt und den Häuptling des anderen Dorfes auf dem Schild empfängt. Majestix sagt Moralelastix zu, dessen mit Sesterzen gefüllten Kupferkessel während des Besuchs des römischen Steuereintreibers im anderen Dorf aufzubewahren. Majestix bürgt beim Abschied von Moralelastix mit der Ehre der Bewohner.

Nachdem der Topf gestohlen worden war, verkündet Majestix als Vorsitzender des Dorfrates die vorübergehende Verbannung von Asterix, damit dieser die Ehre des Dorfes wieder herstellen kann.

XIV - Asterix in Spanien
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Als Asterix und Obelix die spanische Geisel Pepe aus der Hand der Römer befreien und in das Dorf bringen, lässt er erst einmal die Mittagsruhe einläuten. Ärgerlicherweise wollen die Römer gerade in diesem Augenblick die Geisel zurückfordern. Majestix wird schlafend auf dem Schild vor das Tor getragen, wo er den staunenden Römern an die Mittagsruhe erinnert. Nach einem kurzen Gemetzel vertraut Majestix die Geisel Obelix an und sichert Pepe den Schutz der Gallier zu.

Nach einem kleinen Zwischenfall, als die Träger das Haus verlassen, ohne sich zu bücken und Majestix an den Türrahmen prallt (1), entscheidet Majestix, dass die Geisel zurück in ihr Dorf gebracht werden muß. Kurz darauf wirft Verleihnix einen Fisch wutentbrannt in eine beliebige Richtung - und trifft dabei Majestix, der sich nicht auf dem Schild halten kann (2).

XV - Streit um Asterix
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Als Majestix kurz vor seinem Geburtstag erfährt, daß sich ein Römer mit einem Geschenk für den "wichtigsten Mann im Dorf" nähert, ist die Überraschung umso größer, als dieser Römer an ihm, der auf dem Schild präsentiert steht, vorbeigeht. Der Ärger wird dupliziert, als sich seine Träger mal wieder nicht bücken, als sie mit ihm ins Haus zurückkehren und er vom Schild fällt (3).

Im weiteren Verlauf vergrössert sich das Misstrauen von Majestix Asterix gegenüber, der offensichtlich Besuch vom Feind bekommen hat und so die Solidarität des Dorfes untergräbt. Den Weg zu Asterix unternimmt Majestix nicht auf dem Schild stehend, sondern "inkognito" und wird dabei von seinen Trägern, die meinen ihn nun tragen zu müssen, vom Schild gefegt (4).

Später wird Asterix sogar verdächtigt das Rezept des Zaubertranks an die Römer verraten zu haben und Majestix ruft die Bewohner auf herauszufinden, ob die Römer tatsächlich im Besitz des Trankes sind.

Als Chef des Dorfes wird ihm der Irrtum bewusst, als Miraculix, Asterix und Obelix das Dorf verlassen. Nach Kritik aus den eigenen Reihen der Träger, sagt er zu eilig, daß dieser ihm aus den Augen gehen solle. Daraufhin findet Majestix sich auf dem Erdboden wieder (5), weil der Träger der Aufforderung sofort nachgekommen ist.

Das geschieht noch einmal, als er seinen beiden Trägern unvorsichtigerweise befiehlt das Tor zu öffnen (6).

Als Sprecher des misstrauischen Dorfes räumt Majestix schließlich Fehler ein und bittet Asterix um Verzeihung. Als vereintes Dorf bezwingen sie dann wieder die Römer. Während des Kampfes überspringen seine Träger die Palisade um den Kampf gegen die Römer aufzunehmen, allerdings ohne sich um das Gleichgewicht des auf dem Schild stehenden Majestix zu kümmern (7). Für kurze Zeit lässt er seine innere Müdigkeit erkennen, was man gut verstehen kann.

An seinem Geburtstag dann erklärt er sich vor dem Dorf und erwähnt eine symbolische Verbeugung, die seine Träger allerdings sehr wörtlich nehmen, worauf Majestix sich wieder auf dem Boden wähnt (8). Kurz flammt das Misstrauen wieder auf, als Obelix Asterix auf einem Schild durch das Dorf trägt, den er Majestix zum Geburtstag schenken will. Am Ende der Geschichte hält Majestix beim Festbankett eine Dankesrede zu seinem Geburtstag.

XVI - Asterix bei den Schweizern
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Zu Beginn beschließt Majestix, Asterix und Obelix zu seinen Trägern zu ernennen, denn seine bisherigen Träger haben ihn beim Blick in den Himmel einmal mehr fallen gelassen (9). Allerdings erhält der Schild durch die unterschiedliche Körpergröße der beiden bedenkliche Schräglage, wonach Obelix ihn dann - praktisch wie ein Kellner - alleine auf dem Schild balanciert.

Als Asterix und Obelix aufgefordert werden, alles stehen und liegen zu lassen um in die Schweiz zu reisen, sitzt Majestix wieder auf dem Boden (10).

Am Ende der Geschichte lässt sich Majestix von Methusalix und Automatix sehr schief stehend auf dem Schild tragen, wobei er betont, daß zum ersten Mal ein Römer am traditionellen Festmahl teilnehmen darf.

XVII - Die Trabantenstadt
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Majestix beschliesst, dass man auf die Römer zunehmend aufpassen müsse, da es nicht normal wäre, dass sich die Römer den Gefahren des Waldes aussetzen.

Als die Sklaven, die den Wald roden, nachts zu singen beginnen, kräht der Hahn im gallischen Dorf. Als Majestix dann aufwacht, denkt er, der Himmel wäre ihnen auf den Kopf gefallen.

Beim Angriff auf das erste Gebäude der Trabantenstadt befehligt Majestix die Gallier.

XVIII - Die Lorbeeren des Cäsar
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Beim Besuch des Schwagers von Majestix, Homöopatix, schaut der Häuptling des gallischen Dorfes ein wenig zu tief in das Glas. Nach einem kurzen Wortgefecht verspricht er dem wenig geliebten Verwandten ein Gericht zu servieren, ein Gericht gewürzt mit den Lorbeeren aus Cäsars Lorbeerkranz. Latürnich!

Beim Schlußbankett muß Homoöpatix allerdings einen Kinnhaken von Majestix einstecken, weil dieser die große Tat der Beschaffung nicht zu würdigen weiß.

XIX - Der Seher
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Die oberen Zehntausend des Dorfes haben sich bei einem schweren Gewitter im Haus von Häuptling Majestix versammelt und hoffen, daß der Himmel ihnen nicht auf den Kopf fallen möge. Mit einem ganz besonderen Schrecken begrüsst Majestix den Seher Lügfix, der überraschend das Haus betritt.

Nach dem Gewitter jagt Gutemine alle aus dem Haus, wobei Majestix sich auf dem Schild rechtzeitig bückt, als seine Träger fluchtartig das Gebäude verlassen, jedoch fegt ihn diesmal ein tiefhängender Ast vom Schild (11).

Majestix wird misstrauisch, als Gutemine in Schnäuzelchen nennt, jedoch hat sie vom Seher erfahren, daß auf ihren Mann in Zukunft höhere Aufgaben warten und dass sein reicher Schwager Homöopatix ihn nach Lutetia holen wird. Im weiteren Verlauf sucht auch Majestix den Seher auf und ist entsprechend bestürzt als es heißt, Asterix habe den Seher verjagt. In dieser Szene steigt auch Gutemine mit auf den Schild.

Als der Seher die Zukunft des Dorfes in schlechten Farben ausmalt, beschließt Majestix, daß die Bewohner des Dorfes bis der Zorn der Götter verraucht ist, auf eine kleine Insel in der Nähe der Küste ziehen. Er krempelt seine Hose hoch - und steigt auf das Schild.

Nachdem Miraculix die Dorfbewohner vom Unsinn der Vorhersage überzeugt hat, gibt Majestix den Befehl in das Dorf zurückzukehren.

XX - Asterix auf Korsika
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Auch hier muß Majestix sein Schild unfreiwillig verlassen, als er behauptet, daß der Schild schmutzig wäre und die Träger nichts besseres zu tun haben, als sofort nachzuschauen... (12)

Zum Anlass des Festtages zu den Feiern des Jahrestages von Gergovia spricht Majestix zu seinen Dorfbewohnern und ermahnt diese, die Römer den Gästen vorzubehalten. Er eröffnet den Kampf gegen die Römer, als er die Gäste zum Lager Babaorum geleitet.

Majestix verabschiedet die Gäste und mit ihnen auch Osolemirnix, den die Gallier zu seinem Dorf nach Korsika begleiten.

XXI - Das Geschenk Cäsars
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Der sanftmütige Häuptling, der ungeachtetdessen energisch auf seinen Vorrechten besteht, liegt auf der Erde, weil einer seiner Träger geniest hat, als er auf dem Schild stand (13).

Als der potentielle Dorfbesitzer in spe im Dorf der Gallier seinen Besitz anmeldet, wird Majestix, der gerade in den Vorbereitungen zu einem Bad steckt, in der Holzwanne stehend dem Gast vorgestellt. Als er einen seiner Träger anweist, die angebliche Besitzurkunde zu holen, stürzt er selbstverständlich zu Boden (14) und bricht anschließend beim Lesen der Urkunde in Lachen aus.

Als er Orthopädix den Rat gibt, das Dorf zu verlassen, wird dieser von seiner Frau an den erfolgreicheren Schwager erinnert, was wiederum Majestix an das eigene Schicksal mit Gutemine und ihrem Bruder erinnert. Daraufhin schlägt er ihm vor, sich als Gastwirt im Dorf niederzulassen.

Als der Streit zwischen Gutemine und Gelatine eskaliert und Orthopädix seine Absicht bekundet, Chef des Dorfes zu werden, wird Majestix ein wenig ungehalten über diese Absicht, muß sich aber von Miraculix belehren lassen, daß nach den Gesetzen jeder das Recht hat, von den anderen zum Chef gewählt zu werden.

Im weiteren Verlauf versucht Majestix Stimmen der Bewohner auf sich zu vereinigen, während er aber gleichzeitig andere vergrault. Unter anderen muß er wieder unfreiwillig vom Schild steigen (15), als sich einer der Träger als unzufriedener Mitarbeiter herausstellt und zum anderen Lager überläuft.

Als sich Orthopädix und Majestix während einer Podiumsdiskussion der Öffentlichkeit stellen, wird Dorf von den Römern angegriffen und die Veranstaltung abgebrochen. Orthopädix zieht nach dem Kampf gegen die Römer seine Anwärterschaft zurück.

XXII - Die große Überfahrt
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Majestix vermutet, daß seine beiden Träger sich deshalb vor Schmerzen krümmen, weil sie gestern von den Fischen vom Verleihnix gegessen hätten.

XXIII - Obelix GmbH & Co KG
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Als der Händler ins Dorf der Gallier kommt, darf Gutemine nach "Der Seher" zum zweiten Mal gemeinsam mit Majestix auf dem Schild stehen.

Später lässt Majestix Miraculix und Asterix in sein Haus rufen, um mit ihnen den Umstand zu besprechen, daß die eine Dorfhälfte Wildschweine fängt, um die andere zu ernähren, die Hinkelsteine macht.

XXIV - Asterix bei den Belgiern
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Wieder kommt Majestix auf der Erde zu sitzen (16), weil er mit den Worten "Geht auseinander!" eine Rauferei der Gallier schlichten will, aber seine beiden Schildträger dies wieder zu wörtlich nehmen.

Als er hört, daß Cäsar die Belgier als tapfersten gallischen Stamm benennt, kommt er in Rage in ruft "stante pede" eine Versammlung ein. Majestix versucht auf dieser Versammlung die Gallier zu überzeugen, daß Cäsar seine Meinung revidieren muß. Eine Reise nach Belgien, wo sich Cäsar derzeit aufhält soll ihn davon überzeugen, daß selbstverständlich die Einwohner der Dorfes die allertapfersten wären. Leider sind die Teilnehmer der Versammlung nicht unbedingt dieser Meinung, worauf Majestix seine Sachen packt und alleine nach Belgien reisen will. Um den guten Ausgang der Geschichte besorgt, begleiten Asterix und Obelix ihren Chef.

Als die Gallier den ersten Belgiern begegnen, wirken diese für Majestix ein wenig herablassend, was nicht unbedingt dafür sorgt, dass sich seine Laune gegenüber den Nachbarn bessert. Als Majestix den Ausspruch Cäsar zur Sprache bringt, beschliessen die Belgier und die Gallier sich gegenseitig die eigene Angriffstaktik bei Römerlagern vorzuführen.

Um endgültig zu klären, wer wirklich die tapfersten Gallier sind, beschließen Majestix und der Chef der Belgier einen Wettkampf auszutragen. Wer die meisten Römerlager verwüstet hat, soll schließlich der tapferste Gallier sein, wobei Julius Cäsar der Schiedsrichter sein soll. Nach einem Tag der Verwüstung stellt man fest, daß die Belgier ebenso viele Lager wie die Gallier zerstört haben. Man beschließt nun Cäsar um eine Stellungnahme zu bitten.

Als die Römer den mutmasslichen Aufstand in Belgien niederwerfen wollen, beschließen die Gallier den Belgiern beim Kampf zu helfen. Nachdem Cäsar keinen Sieger des Wettkampfs kürt, fallen sich Majestix und der belgische Chef in die Arme.

XXV - Der große Graben
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Eine Erfindung in Form eines fahrbaren Gestells auf dem der Schild liegt soll künftig Majestix vor Eigenmächtigkeiten seiner Schildträger beschützen. Allerdings sorgt der erste Stein auf dem Weg für einen noch tieferen Fall (17).

Als das Dorf der Gallier von Grünix aufgesucht wird, stürmt Majestix auf dem Schild stehend heran. Der Befehl auf der Stelle anzuhalten bewirkt aufgrund der Gesetze der Trägheit, daß Majestix das abrupte Anhalten seiner Träger durch einen unfreiwilligen Abgang quittiert (18). Seine Sorgen, daß er vor Ärger platzt, erfüllen sich nicht.

Von Grünix um Hilfe gebeten, schickt Majestix Asterix und Obelix in das Dorf von Griesgramix.

XXVI - Die Odyssee
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Als Miraculix Majestix durch seltsames Verhalten auffällt, bittet er Asterix darum, dem Druiden heimlich nachzugehen. Später stellt man erfreut fest, daß es nur das verspätete Eintreffen von Epidemais war, das Miraculix beunruhigt hatte.

Als Miraculix nach einem Anfall im Bett liegt, veranlasst Majestix Asterix einen anderen Druiden zu holen. Das Steinöl, auf das Miraculix leider vergeblich gewartet hat, muß nun in Mesopotamien besorgt werden. Majestix möchte, daß Obelix im Dorf bleibt und es gegen die Römer verteidigt, doch dieser will Asterix begleiten. Majestix schickt beide los und bittet sie daran zu denken, daß das Schicksal des Dorfes in ihren Händen liegt.

Als sie zurückkommen, befindet sich das Dorf gerade im Kampf gegen die Römer, als Majestix auf dem Schild stehend gerade einige Römer verhaut. Er berichtet Asterix, daß er von Nullnullsix nichts mehr hören möchte, denn als er den Kasten des Druidenspions testen wollte, dieser sich in einen Koffer verwandelte und Majestix drei Tage darin steckte, bevor man ihn herausholen konnte.

XXVII - Der Sohn des Asterix
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Majestix bemerkt zu Beginn der Geschichte, daß er die peinliche Lage von Asterix versteht und es nun gilt, schleunigst herauszufinden, woher das Kind kommt und wem es gehört.

Als das Baby, voll mit Zaubertrank, Gutemine eine saftige Ohrfeige verpasst, verbietet sie Majestix den weiteren Umgang mit Leuten, die aus allem, was sie anfassen, etwas Ungeheures machen.

Obelix und Asterix geben Majestix einen Bericht zu Lage. Dieser betont, daß Obelix am besten seinen Hinkelstein vor der Tür lassen sollte, denn mit dem Hinkelstein hat Obelix die Tür unfreiwillig vergrößert.

Als Gutemine sich bei Majestix darüber beklagt, daß es moralisch untragbar wäre, daß eine Frau unter einem Dach mit einem Junggesellen wohne, auch wenn sie eine Amme wäre. Majestix bittet Asterix deshalb, eine Zeitlang woanders zu wohnen.

Der Chef des Dorfes befiehlt seinen Galliern, daß Gutemine die Frauen und Kinder zum Strand bringen solle, als die Römer das Dorf in Brand stecken. Anschließend befehligt er die Männer des Dorfes im Kampf gegen die Römer.

Zum Abschluß des Kampfes freut er sich sehr darüber, daß Asterix und Obelix das Baby zurückbringen konnten, denn er war sich sicher, daß dies ihnen gelingen würde.

XXVIII - Asterix im Morgenland
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Bei einem Festessen zur feierlichen Würdigung der Wiederauferstehung des Dorfes hält Majestix eine martialische Rede an die Dorfbewohner. Leider würdigen seine Freunde seine Rede nicht in der Form, die er sich wünscht, jedoch wird das Fest sowieso unterbrochen als es zu regnen beginnt.

Majestix beginnt das Baumhaus von Troubadix zu fällen, denn durch seinen Gesang öffnen sich erst die Schleusen des Himmels.

Ein eingetroffener Fakir namens Erindjah bittet die Gallier um Hilfe, wonach Majestix sich mit Asterix und Obelix in seine Hütte zur Beratung zurückzieht. Majestix ist schließlich einverstanden und verabschiedet die Reisenden.

Am Festbankett zu Ende der Geschichte versucht Majestix seine anfangs unterbrochene Rede wieder aufzunehmen.

XXIX - Asterix und Maestria
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Wieder droht dem Dorf Unheil, als Troubadix das Dorf verlassen will. Majestix bittet ihn erfolglos zu Bleiben.Umso überraschter und reservierter begrüßt er den neuen weiblichen Barden. Gleich zu Beginn bekennt er Asterix gegenüber, daß er den neuen Barden nicht mag. Irgendetwas würde ihm sagen, daß ihnen durch sie der Himmel auf den Kopf fallen wird.

Als Gutemine Majestix zum Empfang des neuen Barden begleiten will, wundert sie sich über den fehlenden Amtsschild. Majestix begründet dies damit, daß einer der beiden Träger einen moralischen Platten hätte und der andere bei seinem Gewicht die Luft ausgehen würde. Er ist der Meinung, daß er Reserveträger bräuchte und Gutemine pflichtet ihm bei, daß sie immer im entscheidenden Moment eine Schildpanne hätten.

Im weiteren Verlauf der Geschichte emanzipiert Maestria die Frauen des Dorfes woraufhin Gutemine sich von zwei anderen Frauen auf dem Schild durch das Dorf tragen lässt. Majestix wütet, daß sie durch die Hosen, die sie tragen, noch längst nicht den männlich stolzen Habitus hätten.

Majestix schickt Asterix, um Maestria zu sagen, daß sie unerwünscht wäre und das Dorf verlassen soll.

Leider zieht sie nicht ab und hört nicht auf, die Frauen des Dorfes gegen die Männer aufzuhetzen. Selbst Gutemine will nun im Dorfrat sitzen, wofür sie als Frau des Chefs das Recht hätte. Majestix verlässt daraufhin das Dorf in Richtung Wald. Gutemine wird zum Chef ernannt.

Die Männer, die nun alle im Wald sitzen und von Majestix angeführt werden, müssen die Frauen vor den anrückenden Römern warnen. Am Ende greifen die Gallier die Römerlager in der Nähe des Dorfes an, wobei Majestix von seinen Trägern ohne Schild getragen wird. Leider fällt er bei jedem Angriff zu Boden (19/20). Schließlich entschuldigt er sich bei Gutemine, die ihm ihrerseits den Schild zurückgibt.

XXX - Obelix auf Kreuzfahrt
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Als die Römer wieder einmal einen Angriff auf das Dorf planen, leitet Majestix die Verteidigung der Gallier.

Im weiteren Verlauf erhalten die Gallier Besuch von Spartakis, der sie um Hilfe bittet. In einer ergreifenden Rede sichert Majestx den ehemaligen Sklaven Unterstützung zu, allerdings hat er auf seinem Schild in seiner Hütte so wenig Halt, daß er herunterrutscht und unsanft auf dem Boden landet (21).

Majestix führt später die Befreiungsaktion gegen die Römer an, die den kleinen Obelix entführt haben. Noch später verabschiedet er Asterix und Obelix, die sich auf den Weg nach Atlantis machen.

XXXI - Asterix und Latraviata
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In dieser Geschichte kommt Majestix über die Darstellung des Dorfchefs in einer kleinen Nebenrolle nicht hinaus.

XXXII - Asterix plaudert aus der Schule
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In mehreren Kurzgeschichten des Bandes spielt Majestix eine mehr oder minder kleine Rolle. In "35 Jahre vor Julius Cäsar" sehen wir ihn und seine Familie. Während er im Spiel mit den anderen Kindern eine Führungsrolle beansprucht, sind die anderen Kinder anderer Meinung, woraus ein Streit der Eltern untereinander entsteht. Bei der Beschreibung des Häuptlings in "Im Jahre 50 v. Chr." stürzt er vom Schild (22), als er fordert, dass man sich vor ihm verneigen solle und die Träger genau dieses auch in die Tat umsetzen.

In "Olympiade in Lutetia" erhält er eine Nachricht von Rentnerix, dem Organisator der Bewerbung von Lutetia für die Olympischen Spiele, in der dieser ihn bittet, für den Besuch des Olympischen Komitees seine Gallier zum Schutz zu entsenden. Als er ankündigt, sich in die Eilbotschaft vertiefen zu wollen, nehmen das die Träger leider wieder allzu wörtlich (23). In "Latinomanie" hat er in alter Tradition seine Füße in einer Wanne - leider endet die Geschichte nicht so gut für ihn, weil Gutemine ihm ein Goldfischglas über den Kopf stülpt.

XXXIII - Gallien in Gefahr
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Die Rolle von Majestix beschränkt sich hier im Großen und Ganzen auf die Klärung der Situation durch Tuun in seiner Hütte. Etwas später wird ein unbedacht ausgesprochenes Wort von ihm der Anlaß für die Entführung des Druiden Miraculix.

Seinen Schild verlässt er zwei Mal unfreiwillig: Zum ersten Mal, als die Gallier und seine Träger vor dem Kugelraumschiff fliehen (24) und ein anderes Mal vor Schreck, als der Kampf der Ausserirdischen untereinander beginnt (25).

XXXIV - Asterix und Obelix in Gefahr
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Als die Gallier nach seiner Geburtstagsrede applaudieren, können es auch die beiden Träger nicht lassen dieser Rede ihren Tribut zu zollen. Natürlich können sie so das Schild nicht festhalten und Majestix fällt deshalb vom Schild (26). In der Schlussszene liegt er bereits mit dem Schild auf dem Kopf auf der Erde, während die beiden Träger den Geburtstagskindern applaudieren. Es darf deshalb angenommen werden, dass er auch hier tief stürzte (27).

XXXV - Asterix bei den Pikten
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Nachdem Obelix den in einem Eisblock eingefrorenen McAphon am Strand gefunden hat, übernimmt Majestix seiner Stellung entsprechend die Entscheidungsfindung welche Schritte als nächstes einzuleiten sind. Zudem trifft er die Entscheidung, dass der römische Volkszählungsbeauftragte Publius Plusminus rasch und diskret seine Befragung im gallischen Dorf durchführen darf.

Am Ende des Abenteuers wird Majestix von seinen Trägern auf seinem Schild stehend gegen einen Baum geschoben.

XXXVI - Der Papyrus des Cäsar
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In diesem Heft tritt der Konflikt zwischen ihm und seiner Frau Gutemine in den Vordergrund. Sie ist es, die schon zu Beginn des Abenteuers seine Entscheidung stark in Zweifel zieht. Insbesondere sieht sie sich durch das Horoskop bestätigt, das ihr "Wecken Sie endlich den Chef, der in Ihnen schlummert" rät. Durch die Übergabe der Papyrusrolle von Polemix an Asterix, gerät Majestix unter Zugzwang und beschließt noch in der Nacht, dass Asterix, Obelix und Miraculix in den Karnutenwald zu Archaeopterix gehen, um ihm den Inhalt der Papyrusrolle anzuvertrauen.

Noch als er während der Geschichte Polemix seine Sichtweise des gallischen Krieges diktiert, gerät das Notprotokoll in den Fokus. Zum Ende der Geschichte ziert sich Majestix dem Rat seiner Frau zu folgen und das Notprotokoll auszulösen. Mehr als ein Mal muss er daran erinnern, wer der Chef ist. Durch eine geschickte Aktion, in der er seine persönliche Kommentare zum "Gallischen Krieg" an Cäsar übergibt, wird seine Führungsrolle wieder von Gutemine und den anderen Dorfbewohnern akzeptiert.