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Asterix und Latraviata - Band XXXI

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
schlecht (1.2)
Anzahl der Bewertungen: 1977

Erstauflage des Buches Asterix et Latraviata 2001 bei Albert René als Band 31 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches laut Editorial der Werkausgabe am 14. März 2001 bei Ehapa gemeinsam mit dem europaweiten Verkaufstart. Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen.

Mit einer Startauflage von 8 Millionen Exemplaren, 2.6 Millionen alleine in Deutschland, erscheint nach fünf Jahren der langerwartete neue Asterix-Band. Zu diesem Abenteuer wurde auch ein Skizzenbuch mit allen Vorzeichnungen des Autors veröffentlicht.

Asterix und Obelix feiern ihren Geburtstag und als Überraschung statten die Mütter der beiden dem Dorf einen Besuch ab. Deren Wunsch, die beiden Junggesellen endlich unter die Haube zu bringen wird unterbrochen, weil ein Römer mit Hilfe der Tragödin Latraviata ein wertvolles Schwert, das Asterix als Geschenk erhalten hat, zurück haben muß.

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Comedix' Meinung:

Das lange Warten hat ein Ende. Nach fünf Jahren ist von den Fans heiß ersehnt das neue, 31. Album in der Asterix-Serie: "Asterix und Latraviata" erschienen. In einer Gesamtauflage von 8 Millionen Exemplaren, davon alleine 2.5 Millionen im deutschsprachigen Raum, kommen die gallischen Helden Asterix und Obelix wieder zum Zuge.

Mit gemischten Gefühlen bangten viele langjährige Asterix-Leser den Erscheinungstermin herbei, sind doch die beiden letzten Bände "Obelix auf Kreuzfahrt" und "Asterix und Maestria" zwar millionenfach über den Ladentisch gegangen, aber bei den Lesern in das Feuer der Kritik geraten. Bei Umfragen schlossen die beiden letzten Bände stets auf den hintersten Rängen ab. Zu konstruiert erschien die Story (Fahrt nach Atlantis in "Kreuzfahrt" und der versteinerte Obelix) oder zu einsilbig gezeichnet die Figuren in "Maestria". Die Texte, und darin waren sich nicht nur Fachleute einig, fanden nicht mehr zu dem hintergründigen Witz wie zu den Lebzeiten von René Goscinny, dem 1977 verstorbenen Texter der Bände 1 bis 24.

Im neuen Band sollte alles wieder besser werden. Hier treffen wir auf die Mütter von Asterix und Obelix, die ihre Kinder zum Geburtstag besuchen und die beiden endlich unter die Haube bringen wollen. Währenddessen versucht Pompejus an ein kostbares römisches Schwert zu gelangen, das Asterix zu seinem Geburtstag erhielt. Zu diesem Zweck wird die Tragödin Latraviata als Falbala verkleidet in das gallische Dorf eingeschleust, um Asterix und Obelix den Kopf zu verdrehen. Außerdem gibt es in diesem Album ein Wiedersehen mit Tragicomix und dem stets betrunkenen Ex-Legionär Keinentschlus aus "Das Geschenk Cäsars".

Uderzo, der nach dem Tode seines Partners auch die Texte schreibt, hat den gewohnt hohen Standard seiner Zeichnungen trotz der Reife eines Miraculix und seiner bald 74 Jahre beibehalten. Obwohl die Gesichtszüge von Asterix, als Obelix ihm einen Haken verpaßt, zu entgleisen drohen und die Figur manchmal eindimensional gezeichnet erscheint und Tragicomix im Gegensatz zu seiner Darstellung in "Asterix als Legionär" kaum wieder zu erkennen ist, haben die Bilder die alte Lebendigkeit und Ausdrucksstärke. Der Tanz von Obelix und die danach überdrehte Gallierin, der wasserscheue Keinentschlus oder die Folge des aus der Ferne heranrasenden Wagens mit Asterix und Obelix gehören sicherlich zu den zeichnerischen Höhepunkten des Bandes. Und Tragicomix hat inzwischen auch schon 34 Jahre auf dem Buckel, da verändert man sich eben...

Nur schade, daß die Übersetzung aus dem Französischen durch Michael Walz diesem Ansatz nicht ganz folgen konnte. Lag es an der Vorgabe des Originalbandes oder am Zeitgeist, daß ebenso eintönige wie überflüssige Witze wie eingepflanzt wirken? Was ist komisch daran, wenn man Politikernamen einbaut, die mit der Geschichte nichts zu tun haben? "Der blanke Hans peitscht die Westerwellen vor sich her" und "...bin ich ausgemerkelt" klingen nicht originell und erinnern doch ein wenig an den "Besoffski-Karneval-Tätä-Tätä-Humor", wie ein Asterix-Fan treffsicher meinte. Da ist die Anspielung "...eine Punktlandung wie Moelemanus" auf den fallschirmspringenden FDP-Politiker ja fast schon ein Wortwitz mit Pointe, aber eben nur fast.

Auch gewollt komische Anspielungen auf Erzeugnisse aus der Werbebranche ("Das verleiht Flügel" oder "Quadratisch, praktisch gut") entsprechen vielleicht dem Zeitgeist, rauben dem Band aber die Tiefe, die die früheren Bände auszeichnete. Ganz schlimm die Passage, als Asterix aus den aktuellen Musikcharts zitiert: "Manchmal, aber nur manchmal haben Römer ein kleines Bißchen Haue gern". Da fragt man sich ernsthaft, welchen Kobold die Übersetzer da im Nacken hatten, denn dies mag bei der neuen werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 29-jährigen ankommen, bei alteingesessenen Fans erzeugt man an dieser Stelle ein gequältes Seufzen.

Der befürchtete Reinfall ist 'Asterix und Latraviata' trotz der Textmängel sicherlich nicht. Besonders nach mehrmaligem Lesen, erschließen sich die Feinheiten der Geschichte. Und immerhin erfreut uns Idefix am Ende des Bandes mit einer kleinen Überraschung, die hier natürlich nicht verraten wird - dazu muß man für die Hardcover-Ausgabe, die seit 14. März bei den Buchhändlern oder im Internet geordert werden kann, schon knapp 20 Mark auf Tresen legen. In Anbetracht der Tatsache, daß der nächste Band, wenn überhaupt, bestimmt wieder mindestens fünf Jahre auf sich warten läßt, eine gute Geldanlage.

Trotz des Opferganges um dem Gott des Zeitgeistes zu würdigen, ist es der beste Asterix-Band der vergangenen 14 Jahre...


 
Rezension von Rockerjared am 29. Dezember 2015
Das ging irgendwie gar nicht... Ich musste da schon fast weinen, wo Obelix dem armen Asterix eine vor den Schädel geknallt hat =/ Die ganze Geschichte sah aus wie "nachgemacht" (Ich meine, dass das ganze nicht wirklich Clou/Witz angenommen hat) Ich konnte kaum lachen. Schon das hat mich in Tränen ausbrechen lassen! Ich kann diesen Band NIEMANDEM weiterempfelen. Wirklich schade!
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Rezension von Satellitis am 01. August 2015
Was soll das !!!!!Hol mir mal ne Flasche Bier.Was soll daran witzig sein?Klar hat das Schroeder gesagt ,aber wenige wissen das.Und der RASSISTISCHE AUSDRUCK VON ASTERIX!!!!!So sind nun mal Frauen!Es geht nur noch ums Geld,genau wie bei Tom und Jerry und alle anderen Cartoons
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Rezension von Troubadix am 22. Mai 2014
Schade! Wirklich schade!
Das gilt für zwei Dinge:
1) Die deutsche Übersetzung! Unter welchen Kriterien wurde der Übersetzer ausgewählt???!!!! Ich meine, der Kerl hält sich für originell, wenn er in Lautmalereien Politikernamen einbringt ,die Gallier Denglisch sprechen oder sie Werbesprüche runterleiern lässt - Witze, die von damals gesehen in zehn Jahren, mit anderen Worten JETZT, nicht mehr lustig sind! Obwohl, lustig waren sie nicht mal 2001. Die großartige Frau Penndorf hat nur Anspielungen eingefügt, die im Original nicht zu finden waren, wenn sie das als Ausgleich für unübersetzbare Wortspiele an anderer Stelle tun musste. Wenn es nach mir ginge, würde man den jetzigen Übersetzer Klaus Jöken das Album neu übersetzen lassen. Schade!
2) Hmm, sehen wir uns die Geschichte mal ohne die schlechten Gags und die überflüssigen Nebenhandlungen an. Was kommt dabei heraus? Eine sehr gut durchdachte Story, schon fast eine Art Krimi! Uderzo ist brilliant, bloß an der Umsetzung haperts.
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Rezension von MK am 03. Januar 2013
"ASterix und Latraviata" leidet wie einge andere Rezensenten schon erwähnt haben an der grottenschlechten deutschen Übersetzung. Schade, dass Frau Penndorf das nicht mehr macht!
Meine Note: ausreichend plus (4+)
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Rezension von Quintus Merkstdus am 19. Juli 2010
Was sollen Sätze wie "Ein Owerneitkurier für Cäsar!"? Die neue Sprache einzubauen ist kacke. Oder "DASVERLEIHTFLÜGEL!", klar das ist Red-Bull, aber was soll das?!? Was ist mit dem wahren Asterix passiert? Alles in allem SEHR SCHLECHT!
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Rezension von Dennis am 25. Juni 2010
Ich finde diesen Asterix Band am schlechtesten, da die Geschichte sehr schwammig und ohne Spannung heruntergeleiert wird.Außerdem sind die Witze nicht gerade die tollsten Lacher.
SCHADE
Die Idee war gut
Die Umsetzung SCHLECHT !!
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Rezension von kostnix am 03. November 2009
Wo ist der Wortwitz früherer Asterix-Bände? Stattdessen dümmliche Geräuschkulissen wie"JOSCH-KAH" "TSCHACK-TSCHIRACK" "SCHRÖD-RÖD-RÖD" oder dieser strunzdoofe Dialog von Falbala: "Eine Punktlandung wie bei Moelemanus". Ist das wirklich noch ein Asterix-Album oder eine alberne Polit-Satire?
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Rezension von Kostnix am 02. November 2009
Von dem Wortwitz früherer Asterix-Bände ist hier nichts mehr zu vorhanden. Was sollen diese blödsinnigen Geräusch-Malereien wie "JOSCH-KAH" , "TSCHACK-TSCHIRACK" , "SCHRÖD-RÖD-RÖD" oder der dümmliche Dialog von Falbala" Eine Punktlandung wie bei Moelemanus" ? Asterix und Latraviata ist ein zur Polit-Satire verkommenes Album. Die Gags sind nicht mal gelungen!
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Rezension von Adlerhorstix am 09. Oktober 2005
Der Einbau der Eltern in die Latraviata-Geschichte halte ich ansich für eine gute Idee und auch der Ablauf der Handlung ist zumindest teilweise erträglich. Nicht gut gelungen finde ich z.B. die "Energy-Drink"-Auswirkungen bei Asterix oder die hanebüchene Verwirrung bei den Römern gegen Ende der Geschichte.

Richtig runter wird die Geschichte aber durch die hundsmiese Übersetzung gezogen. Die früher so genialen Anspielungen verkommen hier zu einer überflüssigen und peinlichen Farce. Die moderne Sprache ist total daneben und absolut unpassend. Die Übersetzer bringen überhaupt kaum wirklich Lustiges zuwege.

Da aber immerhin die Idee zu der Geschichte meiner Meinung nach als halbwegs brauchbar bezeichnet werden kann, sehe ich Band 31 ein wenig besser als den Vorgänger. Trotzdem ist das Album SCHLECHT.
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Rezension von Markus Bogasch am 02. Dezember 2004
Alles genau meine Meinung! Hinzu kommt noch die unfassbare deutsche Übersetzung. Schon mal die Lautmalereien gelesen? TSCHAK TSCHIRAK! SCHRÖDSCHRÖD! usw.
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Rezension von Syntax Error am 24. April 2004
Ich pflichte beiden bei. Dieses Heft war nichts weiter als eine massive Enttäuschung. Nichts mehr vom Witz der vorherigen Asterix-Abenteuer, flache Anspielungen auf aktuelle Ereignisse á la "Hol' mir mal 'ne Flasche Bier" über die in fünf Jahren niemand mehr lacht, weil der Hintergrund fehlt. Die Story selbst auch unrund und aus den Haaren gezogen.

Man hätte besser mit Band XXX (den ich auch schon etwas daneben fand) einen Schlußstrich setzen sollen. Dann wäre Asterix unsterblich geworden. So aber wird versucht, weiter mit dem Mythos, der nun keiner mehr ist, Geld zu verdienen - auf Gedei und Verderb. Dieser Band zuerstört leider auch etwas die Aura aller vorhergehender Geschichten...
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Rezension von Ganesha am 30. Oktober 2003
Ich kann das nur bestätigen und mein Asterix-affiner Freundeskreis sieht das genauso, wie Leeloo es beschrieben hat. Auf Gedeih und verderben werden hier schmale Witze gemacht, die lange nichts mehr von dem Niveau früherer subtiler Anspielungen in Wort und Bild haben. Schlichtweg enttäuschender Schrott und Asterix nicht angemessen.
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Rezension von Leeloo am 20. September 2003
In einem Wort: Miserabel! Die Figuren werden systematisch kaputtgemacht. Der Erzählstil ist zum Davonlaufen, die Geschichte hanebüchen, lauter alte Figuren tauchen ebenso unvermittelt wieder auf wie einige neue, die "Pointen" sind ein Desaster. Dieses Schmierstück hätte besser nicht veröffentlicht werden sollen. Die haben keine Ideen mehr. Asterix ist tot, es geht nur noch ums Kassemachen.
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