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Asterix und Maestria - Band XXIX

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
geht so (1.5)
Anzahl der Bewertungen: 1747

Erstauflage des Buches La rose et le glaive 1991 bei Albert René als Band 29 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches laut Editorial der Werkausgabe am 18. Oktober 1991 bei Ehapa (Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte).

Im Französischen Original mit dem Titel "Die Rose und das Schwert" gestartet, kommt der Band mit einer Auflage von 2,3 Millionen Exemplaren in Deutschland unter dem Titel "Asterix und Maestria" auf den Markt, denn für die wortgetreue Übersetzung besteht hierzulande ein Titelschutz. An dieser Geschichte schrieb Uderzo bereits vor "Asterix im Morgenland", aber da ist es ihm nicht gelungen, die Geschichte so zu Ende zu erzählen, dass es ihm gefallen hätte. Im Jahr 1992 erscheint von Franziska Becker die genehmigte Parodie dazu: "Feminax & Walkürax".

Die feministische Revolution in Form der neuen Erzieherin, des weiblichen Barden Maestria, bahnt sich den Weg in das gallische Dorf. Als wenn dies nicht genug wäre, setzt auch Claudius Nimdenbus in einer Sondermission auf weibliche Durchschlagskraft und auf die Galanterie der Gallier, keine Gewalt gegenüber Frauen anzuwenden...

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Rezension von Troubadix am 23. Mai 2014
Einige Feministinnen haben Goscinny und Uderzo angeklagt, frauenfeindlich zu sein. Mit diesem Band wollte Uderzo anscheinend eine Antwort liefern. Doch erst NACH der Lektüre dieses Bandes schließe ich mich den Feministinnen an. Denn das Ende der Geschichte ist sehr misogyn. Und gleichzeitig kein bisschen witzig. Überhaupt stört mich diese seltsame Frauenzenturie, denn bis zu ihrem Auftreten etwa in der Mitte des Bandes ist die Story nicht nur akzeptabel, sondern sogar lustig und interessant. Wegen der ersten Hälfte also ein GUT.
Mein Lieblingsgag: S.10, Bild 9 ( "Na, na, na, Asterix! Mach keine Witze!" ), auch wenn er einen historischer Fehler darstellt, da es durchaus Druidinnen gab. Lustig ist auch Obelix`Verdrehung von Maestrias Rede auf Seite 15.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Felix am 12. November 2013
Ich kann nur allen Asterix-Fans raten, diesen Band auszulassen.

Nach dem Tod Goscinnys war "Gallien in Gefahr" und zwar in durch die immer schlechter werdende Qualität. Habe ich - damals noch als kleiner Junge, die Bände "Der große Graben"und "Die Odyssee" akzeptiert, fand ich "Der Sohn des Asterix" schon sehr merkwürdig und habe es nur 1 mal gelesen. "Asterix im Morgenland" fand ich hingegen wiederum ok.

Danach ging es jedoch steil bergab. Nach einmaligem Lesen dieses Bandes, "Asterix und Maestria" habe ich es nicht fassen können. "Das ist kein Asterix", habe ich mir - damals als junger Teenager gedacht. Von da an habe ich alle neuen Asterix-Bände boykottiert.

Dies könnte sich jetzt mit dem neuen Band "Asterix bei den Pikten" geändert haben, ich habe es zwar noch nicht gelesen, aber mit Freude lese ich die Kommentare auf dieser Website und denke, das es zumindest an die ersten Bände nach Goscinnys herankommen sollte.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Mon Dieu am 09. März 2013
Asterix bei den Olympischen Spielen - wiewohl auch kein genialer Band - bringt in einem Bild mehr Witz zur Emanzipation und zum Geschlechterkampf als diese gesamte Geschichte: Frau: "Ihr werdet schon noch sehen! Eines Tages machen die Frauen auch bei den Spielen mit! Und nicht nur als Zuschauerinnen." Antwort Mann - mit Gelächter rundherum: "Jawohl! Und sie werden auch Wagen lenken!" Und dann hier dieser Müll...
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von MK am 03. Januar 2013
"Asterix und Maestria" gefällt mir überhaupt nicht. Die Story ist langweilig und platt und wirkt für die Zeit, in der sie spielen soll, einfach nur unrealistisch.
Meine Note: ausreichend minus (4-)
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Rezension von Kostnix am 02. November 2009
"Asterix und Maestria" oder besser "Alice Schwarzer erobert Gallien" ist für mich das erste Zeichen des Ideenverfalls von Albert Uderzo. Nur "Gallien in Gefahr" ist noch schlechter. Auch die sonst so ausgefeilten Dialoge, die Uderzo Anfangs noch im Alleingang einigermassen gelungen sind , liessen hier zu wünschen übrig! DASWARNIX!
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Rezension von Nidhoeggr am 21. November 2005
Abgesehen von den Nachfolgern ist "Asterix und Maestria" einer der schlechtesten Bände, die ich je gelesen habe. Die ständigen Streitereien zwischen Männern und Frauen gehen auf Dauer einen so sehr auf die Nerven, dass man oft den Comic nur einmal lesen kann.

Aber wenn es irgendeine Stelle im Comic gibt, die mich in einen Schockzustand versetzt, dann ist das die Stelle, an der ein Ansturm weiblicher, herumkreischender Legionäre das Dorf, aus dem Grund, dass Männer keine Frauen schlagen dürfen, auftaucht. Eine total kindische Idee (von den Regenfällen und dem Drachen ganz zu schweigen), die, trotz der finalen Angriffe auf die 4 Römerlager die Story nur SEHR SCHLECHT bewerten lässt.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Das Thema "Frauenpower" hätte sicherlich einer der absoluten Top-Bände werden können. Leider hat Uderzo es meiner Meinung nach ziemlich vergurkt. Maestria und die ganzen Frauen wurden einfach zu nervig dargestellt. Auch wenn es einige tolle Szenen gibt, über ein

GEHT SO

kommt der Band nicht hinaus.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Adlerhorstix am 04. Oktober 2005
Ob die Thematik Emanzipation eine gute Idee für ein Asterix-Band ist, darüber kann man streiten. Es ist in jedem Fall eine recht kurzweilige Angelegenheit, dieses Album zu lesen.

Es geht laut zu bei den Galliern und zunehmend chaotischer. Speziell der (erneute) Regengesang von Troubadix und dessen Folgewirkung, sowie die Römer mit ihrer Frauenkompanie lassen das Album in der zweiten Hälfte ins Alberne abdriften. Auch die Gründe, welche zum Schluß zum Angriff auf alle (!) Römerlager führen, können nicht überzeugen.

Der für Comic-Verhältnisse geniale realistische Erzählstil früherer gemeinsamer Alben ist Uderzo völlig abhanden gekommen. Für die Übersetzerin war ihre letzte Arbeit bestimmt auch eher eine undankbare Aufgabe könnte ich mir vorstellen.

Dank der Eingangs erwähnten Kurzweiligkeit und einiger weiterer Lichtblicke gebe ich dem Album noch ein GEHT SO.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Hannibal am 17. August 2005
"Maestria" war der erste Asterix-Band, den ich seit dessen Veröffentlichung erworben habe; evtl. spielt deshalb bei meiner Kritik ein wenig das Premierenwohlwollen hinein.

Jedenfalls zähle ich diesen Uderzo-Band noch zu den stimmigeren seines Schaffens - und ich bin sicherlich nicht jemand, der den qualitativen Abrutsch schönredet ("Graben", "Sohn" & "Latraviata" sind sogar richtig schlecht), aber hier ist zuviel Kritik fehl am Platz.

Natürlich ist der Feminismuss- und Galantarieaspekt auf die Spitze getrieben, aber alles in allem ist dies ja ein Comic und eine nette neuer Einfall, wie die Römer die Gallier durch eine Strategie zu besiegen versuchen.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Junger Römer am 16. Oktober 2004
Die Idee an sich ist intelligent und witzig, mit dem Feminismus wird ein zeitgemäßes Thema aufgegriffen. Allerdings mutet die Story stellenweise ein wenig hanebüchen an, die Dorfbewohner werden noch stärker auf ihre stereotypen Eigenschaften reduziert und das Niveau früherer Bände vermisst man ein wenig. Man merkt, dass Uderzo als Geschichtenschreiber der Input von Goscinny fehlt.
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