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Streit um Asterix - Band XV

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
sehr gut (4.2)
Anzahl der Bewertungen: 3570

Erstauflage des Buches La Zizanie 1970 bei Dargaud als Band 15 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches am 24. Mai 1973 (Angabe in MV Comix) mit Übersetzung aus dem Französischen von Gudrun Penndorf bei Ehapa (Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte). In Deutschland gelangt die Geschichte in den Heften 21/1970 bis 5/1971 von MV Comix erstmals zum Abdruck.

Die bisher größte Hoffnung Cäsars, den gallischen Widerstand zu brechen, ist Tullius Destructivus. Überall wo er auftaucht, färbt sich die vor Mißgunst und Zwietracht beeinflusste Umgebung grün. Im Dorf der Gallier versucht er mit einer Vase als Geschenk an den wichtigsten Mann im Dorf einen Keil in die Dorfgemeinschaft zu treiben...

In "Uderzo - der lange Weg zu Asterix" beschreibt Uderzo die Stimmung im Verlag im Mai 1968 mit heftigen Ereignissen innerhalb des Teams. Es wird gesagt, Asterix stehe für Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Goscinny trägt sich mit dem Gedanken alles hinzuwerfen. Albert Uderzo hat sich vorher schon zur Zeitschrift "Pilote" distanziert und reagiert auf die Angriffe entsprechend gelassener. Vor diesem Hintergrund erscheint in der Ausgabe 531 vom 8. Januar 1970 die neue Geschichte, die vielleicht als Reaktion auf die Ereignisse gesehen werden kann.

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Rezension von Asterix am 17. Mai 2013
Dieser Asterix-Band ist mein absoluter Liebling. Es ist krass wie destructivus ohne Argumente die Leute so in Rage bringt. Ich finde an diesem Band passt alles . Note : 1-
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Hyphantes am 18. Januar 2013
Tullius Destructivus ist eindeutig der beste Gegenspieler von allen, eine ganz harte Nuss für unsere Helden! Ich kenne ihn persönlich. Er ist Franzose (!) und arbeitet als Sprachlehrer an meiner Schule. Nachdem er zu uns versetzt wurde, dauerte es keine Woche, und das gesamte Kollegium lag im herrlichsten Dauerstreit. Er ahnte jedoch nicht, dass ich ihn dank Asterix Band XV bereits kannte, und so gelang es mir in einer Krisensitzung, seinen Wirkungskreis zumindest einzudämmen. Seither spinnt er weiter fleißig seine Intrigen, um mich zu reizen und alle anderen gegeneinander aufzuhetzen. Er wird wohl nie verstehen, wie sehr ich ihn in Wirklichkeit bewundere!
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Rezension von MK am 01. Januar 2013
"Streit um Asterix" gefällt mir deswegen so gut, weil er deutlich macht, was ein einfaches Gerücht anstellen kann: ganze Gruppen können auseinandergehen, Freundschaften auf eine harte Probe gestellt werden.
Die Grundidee ist super, leider ist die Ausarbeitung manchmal etwas flach. Gelungen ist die große Draufsicht auf die Schlacht um das Dorf am Ende.
Meine Note: gut plus (2+)
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Rezension von Tyll am 02. September 2012
Hallo, Herr Dennis. Nein, Tullius Destructivus kam noch im miserablen Band 34 vor. Die Geschichte ist genial, ich amüsier mich bei jedem Lesen über die super Gags, wo sich alles grün vor Neid färbt. SEHR GUT
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Rezension von Dennis am 25. Juni 2010
Ein sehr gelungener Asterix Band welcher mit der Figur Tullius Destructivus einen tollen Anti-helden geschaffen hat .Er kommt leider nur in diesem Asterix Band vor !!!!
Ich fande es ausserdem eine gute Idee mal so unsere Gallier hinters Licht führen zu wollen.Trotz aller Gemeinheit gegenüber Asterix & Obelix gratuliert Tullius Destructivus zum Geburtstag :-)
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Rezension von Leseratte am 30. Oktober 2008
"Streit um Asterix" halte ich für einen der gelungensten Bände überhaupt. Vor allem die Idee mit den grünen Sprechblasen ist genial. Cäsar hatte mit Destructivus sicherlich hier seinen genialsten Gegenspieler/Plan für die Eroberung des Dorfes losgelassen. Meine Lieblingszene ist die mit dem Legionär, der die Meldung bringt, daß die Nachhut angegriffen wurde ("Mr. Blümchenunterhose") AUSGEZEICHNET
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Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Nach der ersten Massenschlägerei in "Asterix in Spanien" wird der Streitlustigkeit der Gallier nun ein ganzes Album gewidmet. Toll wie Destruktivus hier Zwietracht säht und am Ende die Römer selbst ihr Fett wegkriegen. Die Massenschlacht zum Schluss und die "psychologische Kriegsführung" sind sowieso Highlights der ganzen Reihe:

SEHR GUT!
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Rezension von Adlerhorstix am 07. August 2005
In diesem Band kann man sich mit einigen Galliern, die wir in den Vorgänger-Alben kennengelernt haben, enger vertraut machen. Auch die Frauen im gallischen Dorf gewinnen an Bedeutung.

Diese gesamte Entwicklung wird in den folgenden Alben noch verstärkt, da die Häufigkeit an Geschichten im und um das Dorf bekanntlich zunimmt. Streit um Asterix ist quasi das Fundament für künftige Geschichten im Einzugsgebiet des Dorfes. Die Römer versuchen die Gallier mit Mitteln der "psychologischen Kriegsführung" zu besiegen.

Die interessante Figur Destructivus sorgt für Intrigen und Verwirrung wo er auftaucht. Da aber auch die Römer recht naiv sind, wird Destructivus mit seinen eigenen Waffen geschlagen.

Hinter "Streit um Asterix" steht auf jeden Fall eine richtig gut umgesetzte Idee. Besonders gelungen finde ich das Kaffeekränzchen und dessen Folgewirkung. Das Album erhält von mir ein klares GUT.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!


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