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Asterix Vortragsmanuskript

Das Manuskript selbst ist Basis eines Vortrages, den Otto Kettmann bei Round Table 25 in Freiburg gehalten hat. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Service-Club, das heißt, die Mitglieder verpflichten sich auf die Pflege der gemeinsamen Freundschaft (durch regelmäßige Tischabende, an denen Vorträge gehalten werden) und unterstützen einen karitativen Zweck (bei uns sind dies die Behindertenwerkstätten in Freiburg). Wir bedanken uns bei Otto Kettmann für die Erlaubnis der Veröffentlichung.

Die spinnen, die Römer

Hinter dem Titel verbirgt sich ein Zitat, das sich stets in der erfolgreichsten europäischen Comic-Reihe wiederholt. Mancher Leser wird sich an die Zeit erinnern, als Asterix, Obelix und die Vielzahl der Freunde in den 70er Jahren zum ersten großformatigen Comic in Deutschland wurde. Die Pädagogen führten seinerzeit - o tempora, o mores - noch die Diskussion, ob die gezeichneten Geschichten für Kinder gut oder schlecht sind, ob Comics Schund sind oder ob es auch sogenannte "Edel-Comics" gibt. Angesichts der Medienvielfalt und Inhalte der 90er Jahre erscheint ein solcher Rückblick fast nostalgisch.

Der erfolgreichste Comic Europas

Im folgenden werden die Hefte im Mittelpunkt stehen. Einige Daten sollen kurz belegen, weshalb Asterix zum erfolgreichsten Comic Europas geworden ist. Nicht nur der ökonomische Erfolg ist hierfür verantwortlich. Asterix ist in "Meyers neuem Lexikon" ebenso präsent wie im Weltall. Der erste französische Satellit wird 1965 nach dem Titelhelden benannt. Bei Libri (einem Buchgrossisten) kann man unter dem Stichwort "Asterix" 324 unterschiedliche Titel bestellen. Die Comics erscheinen inzwischen in 30 Sprachen und entsprechend vielen Ländern. In Deutschland gibt es drei unterschiedliche Reihen (Mundart, normal und die Liebhaberausgabe). Die Gesamtauflage der 30 Bände liegt inzwischen bei weit über 60 Millionen deutschen Exemplare. Hinzu kommen 18 Sondertitel (Kochbücher, Asterix im Sprachunterricht und ähnliches). Insgesamt gibt es zusätzlich sieben Zeichentrickfilme und seit Frühjahr auch einen mit Schauspielern. Last but not least dürfen auch die modernsten Medien natürlich nicht fehlen: 5331 Webseiten, bzw. 14 Einträge unter web.de, von denen zwei sich ausschließlich und umfassend mit Asterix und seiner Welt auseinandersetzen. Kurz und gut: Asterix ist eine unglaubliche Erfolgstory.

Die Entwicklung einer Erfolgsstory

René Goscinny wird 1926, Albert Uderzo 1927 geboren. Während Goscinny die Jugendjahre in Übersee (vor allem in den USA, wo er mit dem Schreiben beginnt) verbringt, wächst Uderzo in Frankreich auf. Beide lernen sich 1951 kennen. Die zunächst lose Zusammenarbeit wird in den 50er Jahren intensiver. Der erste gemeinsame Comic erscheint 1958 : Umpah-Pah, die Geschichte eines Indianers, der in seiner Naivität mit den Tücken der Moderne fertig werden muß.

1959 wird die Zeitschrift Pilote gegründet und zeitgleich mit dieser Gründung erscheinen die ersten Geschichten des kleinen gallischen Dorfes unter dem Namen "Asterix, der Gallier". Ursprünglich werden zwei Seiten in der Wochenzeitschrift veröffentlicht, die 1961 in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Erst der Kauf durch den Verleger Dargaud, dem auch die belgische Comiczeitschrift "tintin" gehört, sichert das weitere Erscheinen Dieser legt im selben Jahr auch den ersten Großband mit einer Auflage von 6000 Exemplaren auf. Die Zahlen der folgenden Bände spiegeln den unheimlichen Erfolg des Comic wieder: Der zweite Band (Die goldene Sichel) hat bereits die doppelte Stückzahl und "Asterix als Gladiator" (Band IV) bringt es auf eine Startauflage von 300000. 1967 wird der erste Asterix-Film produziert. Im Dezember 1968 ist es auch in Deutschland soweit. Bei Ehapa in Stuttgart erscheint die erste Ausgabe von Asterix. Die weiteren 24 Bände folgen in rascher Reihenfolge. Bereits der X. Band (Asterix als Legionär) läßt auch in Deutschland die Auflagemillion erreichen. 1977 stellt eine Zäsur dar. René Goscinny stirbt überraschend. Seither gibt es unter den Fans einen Streit darüber, wie sehr dieser Verlust sich auf die Qualität der Geschichten ausgewirkt hat. In der Folge führt Albert Uderzo die Reihe alleine weiter und bis heute sind dreißig Bände erschienen.

Die Geschichte der Gallier

Verfolgt man die Geschichte des kleinen gallischen Dorfes, das nie aufhört, den Eindringlingen Widerstand zu leisten, so erkennt man Entwicklungen, die der Weltgeschichte verborgen bleiben. In der deutschen Chronik sind dabei einige Brüche zu erkennen, die sich daraus ergeben, daß bis Band VII die Erscheinungsweise der deutschen Bände von den französischen Ausgaben abweicht. Am augenfälligsten zeigt sich dieses an dem kleinen umweltbewußten Hund. Obschon Idefix erst im 6. deutschen Band (Tour de France) Obelix zuläuft (genauer in Lutetia vor einer Metzgerei), ist er bereits zuvor in "Asterix und Cleopatra" und "Der Kampf der Häuptlinge" sein ständiger Belgleiter.

Von Anfang an begleiten uns aber die beiden Helden, der weise Miraculix, der ehrwürdige (oder auch nicht so ehrwürdige) Majestix und Troubadix, der Barde mit der eigenwilligen Stimme. Sie werden zu Beginn eines jeden Bandes vorgestellt. Dabei hat sich im Laufe der Jahre die Beschreibung ein wenig gewandelt, da sich 1988 der Ehapa-Verlag entschied, die Bände sprachlich aufzubereiten, um dem französischen Original näher zu kommen. Nicht vorgestellt werden braucht Cäsar. Diese sechs Figuren tauchen bereits im ersten Band auf und bilden das Grundgerüst für die Geschichten. Zu diesen klassischen Figuren gesellen sich im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Weggefährten - allerdings erst ab Band III (dt. Band II). Der erste ist Epedemais, der geniale phönizische Kaufmann, dessen eigenwillige Auslegung von Verträgen und dem Kleingedruckten ihm stets neue Ruderer, die eben dieses nicht gelesen haben, verschafft. Eine Seite weiter kommen mit den Piraten der erste "Running gag" dazu, der von diesem Zeitpunkt an in fast jedem Heft erneut auftaucht - mit dem Ergebnis, daß die Piraten nach ihrem Auftritt fast immer abtauchen. Verleihnix und Methusalix werden erstmals bei den Normannen genannt, tauchen aber in ihrer Gestalt erst in den Bänden XII (Methusalix - Asterix bei den olympischen Spielen) und XIV (Verleihnix - Asterix in Spanien ) auf. Seither gehören die legendären Schlägereien, die sich um den Reifegrad bestimmter Nahrungsmittel des Dorfes rangen, zum ständigen Repertoire. Automatix ist einer derjenigen, der lange auf seinen Namen warten muß. Bereits in Band VI (Tour de France) taucht er als der besondere Fan von Troubadix auf und muß doch bis Band XVII (Die Trabantenstadt) warten, bis er auch so heißen darf. Sein Name ist hingegen mit dem von Methusalix bereits im Normannenband (Band IX) genannt.

Die Frauen in den Geschichten entwickeln sich langsamer. Die erste, die auftaucht, ist nicht aus dem Dorf, sondern Cleopatra, deren Nase stets aufs Neue die Gallier fasziniert. Liebesglück taucht mit Falballa als erster Gallierin im Band X auf. Erst ab hier wird jedem verheirateten Gallier eine Frau zugemutet. Angesichts der Charakterisierung als tratschende Matronen ist die Deutung wohl nicht übertrieben. Allerdings haben uns die Autoren bis heute nicht die Vornamen von Mme. Methusalix und Mme. Automatix verraten.

Im Laufe der Zeit kommen eine Vielzahl von Freunden in aller Herren Länder zusammen. Unterdrückten Stämmen, vor allem in Verbindung mit einer tüchtigen Rauferei, helfen die beiden Gallier gerne. Inzwischen sind es soviele, daß man sich angelegentlich - am Jahrestag der Schlacht von Gergovia (Asterix auf Korsika) - zum Leidwesen der Römer trifft. Sie kommen aus verschiedenen Gegenden Galliens, aus Helvetien, Britanien und Hispanien, Dazu kommen noch einige weitere Länder: das Gotenland, das als erstes bereist wird, Ägypten, Griechenland, Korsika, Belgien, das Morgenland, ein nicht näher bezeichnetes Land in Übersee und Indien. Im Laufe der Bände (Jahre gibt es nicht in dieser Welt - nur zweimal ist Winter) werden die beiden Gallier fast polyglott.

Die Helden in ihrer Welt

Der Aufbau der Geschichten hat stets eine ähnliche Struktur. Grundsätzlich wird die gallische Karte gezeigt, deren Beginn "Ganz Gallien ..." schon die erste Anspielung ist, erinnert es doch an ein Buch, das jedem Lateiner vertraut ist und das mit "Gallia omnes ..." (Caesar: De bello gallico) beginnt. Diese Anspielungen sind es, die die Hefte so lesenswert machen. Auf der gleichen Seite merkt man aber auch gleich die Grenzen der Übersetzung. Die Namen der vier Garnisonen, die das kleine Dorf "bewachen" klingen zwar sehr römisch, sind aber im französischen Original nichts weiter als ein Witz:

Aquarium Fischbecken
Laudanum Schlafmittel
Babaorum baba o rhûm (Törtchen)
Kleinbonum petitbonhomme (Kleinbürger oder Spießer)

Die Übersetzungen der Namen gelingt teils gut, teils weniger gut. Einige Beispiele seien hier nur genannt:

Panoramix (Weitsicht, die keltische Bedeutung von Druide) Miraculix
Assurancetourix (in etwa Voll-Kasko-Versicherung) Troubardix
Abraracourix (a bras racourcis - voll drauf losdreschen) Majestix
Tullis Detritus (T. Abfall) Tullius Destructivus
Soupalognon y Crouton (Zwiebelsuppe mit Röstbrot) Costa y Bravo
Goudurix (gout du risque, Geschmack des Riskos) Grautvornix
Batdaf (Abkürzung für "bataillon d'Afrique", die frz. Ledernacken) Dompfaf

Die französischen Namen zeigen aber schon die Skurrilität, mit der Goscinny seinen Landsleuten in den Heften begegnet. In den meisten der Geschichten zieht es die kleinen Gallier in ferne Länder. Nur wenige Geschichten spielen sich im Dorf selbst ab. Trotzdem ist dieses natürlich der Dreh- und Angelpunkt der Geschichten. Hier nehmen nicht nur alle Geschichten (bis auf eine) ihren Ausgangspunkt. Gleichzeitig werden mit liebenswürdigem Zwinkern die kleinen und großen Schwächen der Gallier, die letztlich nichts anderes als ein Synonym für die Franzosen selbst sind, dargestellt. Alle fünf Hauptdarsteller geben bereits durch ihren Typ eine solche selbstironische Darstellung: Asterix als Zwerg, der in seinen Eigenschaften alle jene eines echten Helden aufweist. Obelix als sein liebenswert-naiver Freund, dessen Lust auf Wildschwein zur Karikatur einer anderen französischen Kultfigur wird - Gargantua. Miraculix hingegen als ewiger und manchmal nicht ganz so ernster Quell der Weisheit trägt die französischen Farben blau - weiß - rot. Allerdings ist die Reihenfolge vertauscht. Das Leben im Dorf ist geprägt von Müßiggang. Eigentlich gehen nur Automatix und Verleihnix einer Erwerbstätigkeit nach. Bei einer genaueren Betrachtung der Bilder ist aber festzustellen, daß auch andere Berufe anzutreffen sind. So wird auch Landwirtschaft betrieben, was aus den Feldern in der großen Schlacht um das Dorf (Streit um Asterix) erkennbar wird.

Immer wieder finden in diesem Dorf klassische Konflikte statt, die in ihrer Tiefe fast epischen Charakter haben. Da ist die Frage der Frische der Fische, die Verleihnix extra von einem bedeutenden Fischhändler aus Massilia (Marseille) anliefern läßt. Jede Form der Kritik an diesen endet in einer Rauferei, wobei selbst die Frauen sich davon anstecken lassen (Streit um Asterix). Die Retourkutsche hierauf liefert Verleihnix selbst, der die Fische, die Asterix frisch aus dem Meer holt (Die große Überfahrt) mit den Worten beschreibt: "Es fehlt ihnen der typische Geruch."

Mit schöner Regelmäßigkeit stellt auch Obelix fest, daß er nicht dick ist. Seit dem Kampf der Häuptlinge wird der Gag in allen Formen variiert und endet stets damit, daß Obelix schmollt oder aufbraust. Eine besonders gelungene Variation findet sich in einem der jüngeren Hefte (Asterix und Maestria). Obelix kann sich angesichts der Querstreifen der Hosen Maestrias vor Lachen kaum beruhigen. Der lapidare Grund hierfür ist: "Jeder weiß doch, daß nur Längsstreifen schlank machen."

Eine besondere Liebe entwickeln die Dorfbewohner zum Gesange Troubardix'. Ist die Ablehnung in den ersten Bänden noch recht zivil (im zweiten Band wenden sich die Dorfbewohner indigniert ab oder verspotten ihn), geht es aber vom ersten Auftritt von Automatix an recht rüde zur Sache. Nichts desto Trotz hat er regelmäßig seine großen Auftritte, die zeigen, daß er für das Dorf unverzichtbar ist. Seinetwegen reisen Asterix und Obelix erstmals nach Rom (Asterix als Gladiator) und auch bei den Treffen des Ältestenrates (so z. Bsp. in Asterix und der Kupserkessel) ist er dabei.

Hinzu kommen einige andere Gags. Die stärksten Krieger werden dann schwach, wenn ihnen eine schöne Frau einen Kuß gibt. Insbesondere Obelix ist in seiner Naivität hier ein leichtes Opfer. Idefix reagiert hierauf recht eifersüchtig. Er ist im übrigen (und wird seit 1988 so auch vorgestellt) der erste umweltbewußte Hund, dessen Liebe zu Bäumen so groß ist, daß ein gefällter Baum ihn ohnmächtig werden läßt. Ein Problem nicht nur mit seiner Frau Gutemine, sondern auch mit seinem Dienstpersonal hat Majestix. Seine beiden Träger können es ihm nie gut genug machen, so daß sie stetig ausgewechselt werden (seit "Asterix bei den Schweizern"). Aber auch dieses bringt nicht den gewünschten Erfolg. Beliebt ist auch die Genervtheit Cäsar, wenn er auf jenes gallische Dorf angesprochen wird. Vor allem Cleopatra zieht ihn gerne damit auf bis hin zu der Tatsache, daß dieses einmal sogar Thema des Heftes wird ("Der Sohn des Asterix").

Am Schluß hingegen gehen alle Abenteuer gut aus und dieses bedeutet für Obelix natürlich, daß es ein üppiges Bankett unterm Sternenhimmel gibt. Der Umstand daß Troubardix seiner Sangesfreude wegen hieran nur überaus selten teilnimmt, ist dann gleichzeitig auch der Schlußgag.

Asterix als Karikatur

Die Anspielungen und Vielzahl von Details und Ironie finden sich nicht nur in der kleinen Welt des Dorfes wieder. Spätestens seit der Tour de France (Band V) hat jeder Band sein eigenes Thema. Ist dieses bei den Reisen in ferne Länder noch ziemlich eindeutig, so sind andere eher versteckt. Dabei gibt es inzwischen kaum ein Thema, daß Goscinny und Uderzo auslassen: Wahlkampf (Das Geschenk Cäsars, natürlich mit einem chancenlosen Außenseiter), Sportgeist (Die olympischen Spiele), das Militär (Asterix als Legionär), Tourismus (Asterix in Spanien), Gutgläubigkeit und Aberglauben (Der Seher), die deutsche Teilung (Der große Graben) und Feminismus (Asterix und Maestria). Bei diesen Themen finden sich dann die schönsten Klischees wieder, die man sich vorstellen kann. Einige seien als Beispiel aufgeführt:

Auf diese Art und Weise werden in jedem Band liebevoll und mit Blick für die Details menschliche Schwäche ironisiert. Das Bemerkenswerte ist dabei, daß der Comic stets mit einem freundlichen Zwinkern auf diese Schwächen schaut. Sarkasmus oder gar Zynismus sind den Bänden völlig fremd.

Die gleiche Ironie, die Uderzo und Goscinny ist ihren Geschichten pflegen, wird auch deutlich, wenn sie in den Bildern zur Karikatur greifen. Dabei ist nichts heilig: historische oder literarische Szenen, Ereignisse und immer wieder Zeitgenossen. Von Marcel Pagnol ist das Wort überliefert: "Jetzt ist mein Werk unsterblich. Es wird in Asterix zitiert." Manches ist augenfällig wie die Freiheitsstatue in "Die große Überfahrt". Bei manchem aber ist es erst der zweite Blick, der das Bild für den einzelnen erschließt. Einige Beispiele:

Neben diesen inahltlichen Aspekten lassen sich eine Vielzahl weiterer Stilmittel ausmachen. Hierzu gehören Maltechniken, die die cinematographischen Perspektiven überzeichnen oder mit denen Stimmungen und Athmosphären übertragen werden. Bemerkenswert ist sicher auch die Detailtreue, mit Uderzo die Bilder zeichnet und die sich oftmals historisch belegen lassen. Hinzu kommen aber immer wieder Details, auf die auch der erfahrene Leser erst beim dritten, vierten oder fünften Lesen stößt.

Abschließend möchte sollen noch einmal zwei Zugänge zu Asterix genannt sein. Dabei stellt man fest, daß es sich um mehr als ein Comic handelt. Das Werk kann dabei seine Größe und kulturgeschichtliche Bedeutung kaum verbergen. André Stoll nähert sich der Figur des Obelix in seinem Werk: "Asterix - Das Trivialepos Frankreichs" wie folgt: "Erklärt diese rollenspezifische Komplementarität des männerbündischen Heldenpaares die außergewöhnlichen Identifikationsmöglichkeiten der männlichen und weiblichen Comic-Leser, denen meist dieselbe Dichotomie während ihrer Sozialisationszeit als quasi natürliche vermittelt wurde, so erfüllt Obelix zugleich eine historische Symbolfigur, die derjenigen seines Pendants entsprechend zugeordnet ist."

Man kann sie aber auch einfach nur lesen und anschauen - beim Teutates.

Literatur:

Die Hefte sind im Handel erhältlich, wobei die blaue Werkedition mit Anmerkungen zu Inhalt versehen sind. Sekundärliteratur ist nur wenige vorhanden. Aktuell ist von Royen, van der Vegt: Asterix - die ganze Wahrheit. Eine wahre Goldgrube ist Albert Uderzo: Auf dem Weg zu Asterix, das aber zur Zeit vergriffen ist, ebenso wie das Buch von André Stoll, aus dem das Zitat stammt.

Da es keine Literatur ist, sondern lediglich eine sehr gute Quelle der Information, hier noch zwei Internet-Adressen: www.comedix.de (umfangreiche Fundgrube zu allen Bereichen von Asterix; hinzu kommt ein entsprechendes Forum, auf dem die unterschiedlichsten Fragen erörtert werden.

www.t-online.de/home/georg_theis/start.htm (Fundgrube vor allem zu den inhaltlichen Aspekten, Anspielungen und Zitaten)


 
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