Einleitung | Frauenrolle | Frauen bei Asterix | Chronologie

In folgenden Bänden spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle:

Die Szenen der Frauen in chronologischer Reihenfolge:
(Deutsche Erscheinungsweise)

I - Asterix der Gallier

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

II - Asterix und Kleopatra
HOCH

KleopatraDer erste Auftritt eines weiblichen Charakters und gleich in ganzer Ausführlichkeit. Kleopatra will Cäsar beweisen, dass ihr Volk nicht von Rom abhängig und immer noch gross ist. Aus diesem Grund lässt sie innerhalb von drei Monaten einen prunkvollen Palast bauen. Nach Cäsars und Miraculix´ Aussage hat sie eine sehr hübsche Nase, wobei sie aber leicht in Zorn gerät. Ihr Lieblingsmahl sind in Essig gelöste Perlen.

III - Asterix als Gladiator
HOCH

In der ersten Begegnung nach der Originalreihenfolge, in der dieses Abenteuer als vierte Geschichte erschienen ist, mit einer weiblichen Figur neben Kleopatra sieht man eine Frau in einem römischen, mehrstöckigen Haus, das Asterix und Obelix besuchen, weil sie Plaintcontrix einen Besuch abstatten wollen.

IV - Der Kampf der Häuptlinge
HOCH

Auftritt der ersten weiblichen Dorfbewohner, die gerade den von einem Hinkelstein getroffenen Miraculix pflegen. Die Frau des Häuptlings hat hier ihren ersten Auftritt, wobei sie aber ohne namentliche Nennung bleibt. Die erste namentliche Nennung ist Gibtermine, die Empfangsdame von Amnesix.

V - Die goldene Sichel

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

VI - Tour de France
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Auf der Flucht vor den Römern gehen Asterix und Obelix an Bord eines Schiffes, das nach Lutetia fährt. Das Schiff haben das Ehepaar Gaudeamus und seine Frau Flavia anlässlich des Hochzeittages gemietet. In Massilia bereitet die Frau von Kneipix, Minna, den beiden Galliern die dortige Spezialität, die Fischsuppe Bouillabaisse zu.

VII - Asterix und die Goten

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

VIII - Asterix bei den Briten
HOCH

Als kreischende Fans erleben wir eine Horde junger Frauen, die einer Karikatur der Beatles zujubeln. Petula ist die Frau eines Briten, den Asterix und Obelix irrtümlich auf der Suche nach einem Dieb besuchen.

IX - Asterix und die Normannen

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

Falbala

X - Asterix als Legionär
HOCH

Falbalas erster Auftritt. Obelix verliebt sich in sie, muss jedoch erfahren, dass sie mit Tragicomix verlobt ist. Daraufhin reisen er und Asterix als Legionäre nach Afrika, um Tragicomix zu befreien, der von den Römern in die Legion eingezogen wurde.

XI - Asterix und der Arvernerschild
HOCH

Namentliche Erwähnung von Gutemiene (mit "ie"), die ihrem Mann rät, wegen seines Leberleidens eine Kur anzutreten. Cornelia ist die rechte Hand von Keuchhustus, dem Räderfabrikanten. Eine Sekretärin vom alten Schlag, fast unüberwindbar in ihrer Art.

XII - Asterix bei den Olympischen Spielen
HOCH

Da bei den Olympischen Spielen keine Frauen zugelassen sind, bleiben die Frauen im Dorf zurück und "nutzen die Zeit, in der die Angeber weg sind, um aufzuräumen und sauber zu machen". Eine Griechin, welcher der Zutritt zum Stadion verwehrt wird, droht mit erhobenem Zeigefinger, dass Frauen auch irgendwann an den Spielen teilnehmen und sogar Wagen lenken würden.

XIII - Asterix und der Kupferkessel

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

XIV - Asterix in Spanien
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JellosubmarineDie Frau von Verleihnix, Jellosubmarine, wird hier zum ersten Mal namentlich erwähnt. Begonia ist die Frau des Standortkommandanten von Hispalis, welche als Zuschauerin beim Stierkampf ihr rotes Cape verliert. Asterix besiegt damit letztendlich den Stier.

XV - Streit um Asterix
HOCH

Gutemine (zum ersten Mal ohne "ie", wobei es in diesem Band je nach Auflage verschiedene Schreibweisen gibt) wird durch das intrigante Spiel von Destructivus als erste Frau im Dorf gefährdet und angezweifelt und reagiert entsprechend: sie beginnt Gerüchte zu streuen, dass zum Beispiel Asterix den Zaubertrank an die Römer verraten habe.

XVI - Asterix bei den Schweizern

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

XVII - Die Trabantenstadt

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

XVIII - Die Lorbeeren des Cäsar
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Beim Besuch des Bruders von Gutemine lernen Asterix und Obelix dessen Frau kennen: Galantine. Als Sklaven von Claudius Überflus, der sie bei Tifus gekauft hat, lernen sie seine Frau Alpaga und dessen Tochter Tibia kennen.

XIX - Der Seher
HOCH

Die Frauen des Dorfes sind offenbar nicht weniger leichtgläubig als die Männer. Im Gegenteil, diejenigen, die nicht auf Lügfix, den Seher, hereinfallen sind Miraculix und Asterix. Die Gleichberechtigung in den Heften nimmt jedoch erste Formen an, denn als Zaubertrank verteilt wird (zum ersten Mal auch an die weiblichen Dorfbewohner), testet Gutemine die Kraft an Verleihnix aus. Dieser antwortet mit "Ich-bin-gegen-die-Gleichberechtigung-von-Mann-und-Frau!". Zum ersten Mal kämpfen die gallischen Frauen gemeinsam mit ihren Männern gegen die Römer, bis Gutemine sich schliesslich persönlich an Lügfix rächt und damit zum ersten Mal ein Mann von einer Frau geschlagen wird.

XX - Asterix auf Korsika
HOCH

Auf dem Weg nach Korsika, wohin Asterix und Obelix die Geisel der Römer Osolemirnix bringen, begegnet Osolemirnix der Frau des Wirtes Panschnix, Reseda, die ihm Wein und Wurst serviert. Eine römische Patrouille macht auf der Suche nach Osolemirnix Bekanntschaft mit Marmelada, der Schwester von Waggonlix. Während des Angriffes der Korsen auf die römischen Truppen in Aleria unterhalten sich die alten korsischen Männer über diverse familiäre Angelegenheiten und erwähnen dabei Mineralogix, der die kleine Desiderata, die Schwester von Maccaronix, geheiratet habe und Errata, die Frau von Sinfonix.

XXI - Das Geschenk Cäsars
HOCH

ZechineGelatine, die Frau des Wirtes Orthopädix, überredet ihn, sich zu Wahl des Dorfchefs zu stellen, wobei eigentlich ihre Antipathie zu Gutemine der ausschlaggebende Grund ist. Dabei spannt sie auch ihre Tochter Zechine ein, die potentielle Wähler gewinnen soll. Zum ersten Mal nehmen hier auch Frauen am Festmahl am Ende der Geschichte teil.

XXII - Die grosse Überfahrt

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

XXIII - Obelix GmbH & Co. KG

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

XXIV - Asterix bei den Belgiern
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Bei den Belgiern wird das Essen von Kantine, der Frau von Stellartoix serviert. Kantine ist eine Karikatur von Anne Cordy, einer belgischen Schauspielerin und Sängerin. Ammoniake gibt Asterix weisses Klöppelzeug, welches als weisse Parlamentarsfahne benutzt wird.

XXV - Der grosse Graben
HOCH

Die Tochter von Grobianix, Grienoline, soll mit dem fischigen Greulix verheiratet werden, weshalb sie ihre Amme Grüblerine um Hilfe bittet.

XXVI - Die Odyssee

In diesem Abenteuer spielen keine namentlich genannten Frauen eine Rolle.

XXVII - Der Sohn des Asterix
HOCH

MaestriaKleopatra erscheint am Ende der Geschichte zu ihrem zweiten Auftritt, um ihren Sohn entgegenzunehmen.

XXVIII - Asterix im Morgenland
HOCH

Der Guru Daisayah, der mit den Göttern spricht, hat verfügt, dass die Prinzession Orandschade geopfert wird, wenn es innerhalb von 1001 Stunden nicht regnet. Sie fragt deshalb desöfteren eine Frau namens Vluglodsah, ob Daisayah mit der gallischen Hilfe in Form von Troubadix bereits in Sichtweite ist.

XXIX - Asterix und Maestria
HOCH

Die Geschichte beginnt mit einem gallischen Mädchen, das nicht gemeinsam mit den Jungen "Römer" spielen darf. Angeblich würden Mädchen sowieso die ganze Zeit herumheulen. Daraufhin beschweren sich die Frauen des Dorfes bei ihrem Lehrer Troubadix, nehmen die Kinder aus der Schule und beschliessen eine Erzieherin aus Lutetia kommen zu lassen.

Es erscheint Maestria, ein weiblicher Barde. Maestria beginnt die weiblichen Dorfbewohner für das Geschehen ausserhalb des gallischen Dorfes zu interessieren. Die Männer das Dorfes machen sich darüber lustig, worauf Maestria den Gallerinnen erklärt, wie die Stellung der Frau für die Galliern von heute sein sollte.

Der erste Schritt aus der "Tyrannei des Mannes" heraus ist, dass die Frauen des Dorfes nun ebenfalls Hosen anziehen. Diskussionsabende "Die befreite Gallierin" haben die Folge, dass Gutemine einen Sitz im Dorfrat beansprucht. Asterix outet sich als konservativ und macht sich Sorgen über diese Entwicklung, wogegen Miraculix zuerst alles sehr realistisch sieht. Im Streit mit Maestria wird sie von Asterix geschlagen, worauf er aus dem Dorf verbannt wird. Die Männer zeigen sich solidarisch und verlassen ebenfalls das Dorf, kurz bevor eine Frauenzenturie eintrifft.

Die Römer wollen so die Tatsache nutzen, dass Gallier wegen ihrer bekannten Galanterie keine Frauen schlagen dürfen. Sie schicken die weiblichen Legionäre in das Dorf, worauf die Gallier gemeinsam mit Maestria die Frauenzenturie mit einem Sonderangebot an Schmuck und Kleidern (!) von ihrem Vorhaben abbringen. Asterix verträgt sich schliesslich wieder mit Mastria bevor sie das Dorf verlässt.

LatraviataMaestria ist eine Karikatur von Edith Cresson, einer französischen Politikerin.

XXX - Obelix auf Kreuzfahrt
HOCH

Kleopatra macht sich über Cäsar lustig, da man sein eigenes Schiff gestohlen hat. Nachdem Obelix vom Zaubertrank getrunken hat und in Granit verwandelt wurde, versuchen Gutemine mit ihrer Kochkunst und Falbala mit einem Kuss ihn wieder zurück zuverwandeln.

XXXI - Asterix und Latraviata
HOCH

Die Mütter von Asterix und Obelix, Praline und Popeline, besuchen das Dorf zum Anlass des gemeinsamen Geburtstages der beiden Söhne. Praline schenkt ihrem Sohn das mit Edelsteinen besetzte Schwert, Popeline Obelix einen wertvollen Römerhelm.

Latraviata, eine römische Schauspielerin und Agentin, wird als Falbala verkleidet in das Dorf der Gallier geschleust, um das Schwert und de Helm ausfindig zu machen, die Asterix und Obelix zum Geburtstag bekommen haben. Am Ende der Geschichte wird sie jedoch von der echten Falbala enttarnt, erhält aber wegen der ausgezeichnet gespielten Rolle von Asterix einen "goldenen Cäsar", den ihm Julius zuvor gegeben hatte.

XXXII - Asterix plaudert aus der Schule
HOCH

Frau MethusalixIn der Kurzgeschichte "Kokolorix" vertreibt Gutemine den Adler, der ihren Hahn angreift, eindrucksvoll mit dem Besen. In "Neujahr unterm Mistelzweig" versucht Obelix Falbala dazu zu bewegen, sich unter dem Mistelzweig küssen zu lassen, diese Gelegenheit lässt sich die Galliern Girlandine nicht entgehen.

In "Mini, Midi, Maxi" wird Gutemine bei der Beschreibung einer charmanten Galliern sehr ungallant von den Autoren durch die Frau von Methusalix ersetzt. Entsprechend artet der Disput dann zu einer handfesten Rauferei unter den Dorfbewohnern aus. Und in der Kurzgeschichte "Latinomanie" ist Gutemine entsetzt über die Trampelei in ihren Geranien.

XXXIII - Gallien in Gefahr
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Die Frau von Methusalix bewundert mehrfach den eindrucksvollen Waschbrettbauch des Superklons.

XXXIV - Asterix und Obelix feiern Geburtstag
HOCH

Anlässlich des Geburtstages von Asterix und Obelix haben sich auch einige Frauen Gedanken über ein würdiges Geschenk gemacht. So hat Frau Methusalix für Obelix eine Kollektion entworfen, die ihn in Lutetia zum Trendsetter in Sachen Mode machen wird.

XXXV - Asterix bei den Pikten
HOCH

Als Adoptivtochter des Königs Mac Nifizenz und Verlobte von Mac Aphon wird Camilla von Mac Abberh entführt, um ihm als Königin die Legitimation zu geben, zum rechtmässigen Nachfolger als König der Pikten bestimmt zu werden. Sie wird jedoch von Asterix und Obelix befreit. Mac Mamah sorgt sich für das leibliche Wohl des Clans bei der Wiedersehensfeier von Mac Aphon und richtet ein ansehnliches Mahl mit Räucherlachs her.

XXXVI - Der Papyrus des Cäsar
HOCH

AdrenalineIn diesem Heft tritt der Konflikt zwischen Majestix und seiner Frau Gutemine in den Vordergrund. Sie ist es, die schon zu Beginn des Abenteuers seine Entscheidung stark in Zweifel zieht. Insbesondere sieht sie sich durch das Horoskop bestätigt, das ihr "Wecken Sie endlich den Chef, der in Ihnen schlummert" rät. Auch Frau Methusalix macht ihrem Gatten tüchtig Beine, weil er fälschlicherweise in seinem Horoskop stehen hatte, dass "alle seine Tatkraft bewundern" und es an der Zeit sei, neue Eroberungen zu machen.

Ansonsten spielen die Damen in diesem Abenteuer keine grosse Rolle.

XXXVII - Asterix in Italien
HOCH

Die Frauen in diesem Abenteuer spielen keine grosse Rolle, sind jedoch nicht unwesentlich an der Entstehung der Geschichte beteiligt. Mozarella ist die Frau des Römers Lactus Bifidus, die bei zunehmender Tätigkeit ihres Gatten eher Sorgen um die die kaltwerdende Orgie als um seine beruflichen Herausforderungen macht. Die Wahrsagerin Sibylle sorgt auf dem Markt von Darioritum dagegen durch ihre Ansprache zu Obelix praktisch erst für die Teilnahme der Gallier im Wagenrennen durch Italien, an dem unter anderem die beiden Prinzessinnen Rakete und Etepetete aus dem Reiche Kusch teilnehmen.

Calendula unterstützt Erlkönix beim Verkauf von Rennwagen und die Römerin Dolcevita wird von ihrem Mann mit ihrem Namen angesprochen, als sie mit ihrem Einspänner mitten in das Wagenrennen geraten.

XXXVIII - Die Tochter des Vercingetorix
HOCH

Das Mädchen Adrenaline spielt die jugendliche Tochter des Vercingetorix, die von den Arvernern in Sicherheit nach Londinium gebracht werden soll. Vor der Seepassage wird sie im Dorf der Gallier versteckt, in dem sie sich mit den Jungs aus dem Dorf anfreundet. Sie wird als typisch Jugendliche dargestellt, also eher unangepasst und störrisch. Zum Ende des Abenteuers sticht sie mit dem Gallier Letitbix in See um auf der fernen Insel Thule ein Leben in Frieden zu führen, anstatt als Symbol des arvernischen Widerstands die Rückeroberung Galliens zu begleiten.

Zum Ende des Abenteuers treffen Adrenaline und Letitbix auf einer noch entfernteren Insel ein und haben auf dem Weg elternlose Kinder eingesammelt. Auf die Frage, wo Dopamine, die man nicht im Bild sieht, sei, antwortet ein Junge, dass sie wohl wieder ausgebüxt sei. Der Witz der Bemerkung liegt darin, dass Adrenaline selbst den Ruf hatte, ständig ausbüxen zu wollen und man deshalb auf sie besonders acht geben musste.

Vorheriger Teil: Frauen bei Asterix Gutemine