MiesetrixWährend der Niederlage von Vercingetorix in Alesia wird im Album "Die Tochter des Vercingetorix" der als Verräter bezeichnete Arverner Miesetrix, der nach eigenen Angaben dem Volk der Biturigen angehört, deutlich markiert im Bild gezeigt. Er erhält von Julius Cäsar den Auftrag, den Wendelring, den Vercingetorix seiner Tochter Adrenaline geschenkt hat, wieder zu beschaffen. Zudem soll er das Mädchen zu Cäsar bringen, damit er sie zu einer Römerin umerziehen könne. Zum Dank verspricht Cäsar Miesetrix die Stellung eines Oberpfadfinders in seiner Elitegruppe mit der Hoffnung auf ein XIII. Monatsgehalt.

Das Motiv seines Verrats scheint in einer persönlichen Beleidigung zu liegen, die er auf Seite 23 erwähnt. Er behauptet gegenüber Methusalix, dass Vercingetorix ihn noch nie leiden konnte, weil er nur ein Biturge sei, der nie ein Fünkchen Anerkennung und nie ein freundliches Wort bekommen habe.

Im in der Nähe des gallischen Dorfs gelegenen Römerlager Babaorum erhofft er sich Unterstützung beim örtlichen Lagerkommandanten, bevor er selbst nach Gesocribate reitet, um die Flotte anzuweisen, den mutmaßlichen Fluchtweg des Mädchens, das von der APO nach Londinium in Sicherheit gebracht werden soll, abzuschneiden. Die Legionäre sollen in der Zwischenzeit dafür sorgen, dass sie nicht durch den Wald entkomme. Weil der Kommandant jedoch kurz vor seiner Pension steht, unternimmt er nichts.

Mit seinem diabolischen Pferd Nosferatus versucht er weiterhin Adrenaline zu entführen und schafft es auch fast sie zu fangen, wird jedoch zuerst von den Galliern daran gehindert, dann von den Piraten überwältigt und später, als er schon den Wendelring in der Hand hält, nochmals von den Galliern geschlagen. Auf seiner Flucht wird er schwimmend von einer deutlich sichtbaren Haiflosse verfolgt. Unklar ist, ob er dem Hai noch entkommen kann.

Eine Übersicht über alle namentlich bekannten männlichen Charaktere in der Asterix-Serie bietet der Themenbereich "Männer" des Asterix-Archivs.