Moin,
es gibt ja inzwischen diverse Fan-Projekte, die das Ziel haben, eine Asterix-Geschichte in einem möglichst professionellen Einband zu präsentieren. Gerne wird ja "Asterix erobert Rom" oder "12 Prüfungen für Asterix" genommen, wohl auch, weil es davon kein offzielles Abenteuer gibt sondern nur ein Buch zum Film.
Was mich aber wirklich mal interessieren würde, wäre eine Ausgabe im Design der Luxusedition. Also großformatig und einem in Leinen gebundenen Rücken. Was das wohl für ein Aufwand wäre?
Gruß
Marco
Asterix als Luxusausgabe
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Re: Asterix als Luxusausgabe
Gibt es denn einen Anbieter, der HC-Fotobücher in der Grösse anbietet? Das wäre jedenfalls das einfachste von der Herstellung.Comedix hat geschrieben: Gestern 21:16 Was mich aber wirklich mal interessieren würde, wäre eine Ausgabe im Design der Luxusedition. Also großformatig und einem in Leinen gebundenen Rücken. Was das wohl für ein Aufwand wäre?
Mein bevorzugter Anbieter bietet in etwa (aber eben nicht exakt) der Grösse nur Querformat an, und das ist mit 42x28cm eben etwas grösser als das (Hoch-)Format der Luxusausgaben mit ca. 27x38cm - dei 4cm in der Höhe fielen im Regal auch bei einem Hochformat unangenehm ins Auge. Diese Grösse mit ca. 30 Seiten (hab mein Album der 12 Prüfungen mit den üblichen einleitenden Seiten aufgepeppt) würde dort um die 100€ kosten... nutzt aber nichts, weil nur Querformatbindung möglich. Da müsste man sich einen Anbieter suchen, der Hochformate in der Grösse anbietet - falls herstellungstechnisch möglich, würden individuelle Grössenwünsche, die genau der der Luxusausgabe entspräche, sicherlich nochmal einen saftigen Preisaufschlag bedeuten.
Der Leinenrücken wäre ein zusätzliches - sicher bei individueller Fertigung kostspieliges - Problem. Das geht wohl nur, wenn man einen handwerklichen Buchbinder beauftragt... also Druck und Bindung trennt.
Ansonsten:
1. Die mir vorliegenden Dateien der 12 Prüfungen mit deutschem Text sind bei einer für den Druck guten Auflösung von 300dpi ca. DIN A5 gross - wenn ich auf das Format der Luxusausgabe (ca. 27x38cm) hochskaliere, bleiben 150dpi - das geht gerade noch so für den Druck, ganz perfekt wird es nicht sein. Immerhin sieht bei pixelgenauer Ansicht am Monitor die Schrift in den Textblasen noch gut lesbar aus.
2. Man müsste also per Bildbearbeitung die Seiten einzeln hochskalieren, ist halt etwas lästig. Man könnte dabei die Zieldateien auch wieder auf 300dpi neu berechnen lassen, das kann aber zu Artefakten kommen, vor allem beim Text. Den müsste man dann ggf. komplett neu setzen.
3. Problematisch bei den mir vorliegenden Dateien ist, dass die Farbgebung nicht einheitlich ist - besonders eine Seite (32) weicht derart auffällig von der davor ab (die unterschiedlichen Hauttöne stechen sofort ins Auge), dass ich diese Seite für mein daraus gebasteltes Fotobuch im Albumformat in PSE bearbeitet habe - das allein hat schon ein paar Stunden gedauert, bis das Ergebnis mich einigermassen überzeugte. Wenn man alle Seiten so angleichen möchte, dass es einer solchen Ausgabe angemessen ist, hat man also zu tun - automatisiert wird das nicht gehen! Ob eine KI das befriedigend könnte, weiss ich nicht - meine Aktion war vor KI.
Wenn ich den Preis bedenke, bleib ich bei meinem Albumformat (das Fotobuch hatte mich ca. 30€ zzgl. Versand gekostet, die sind aber bei dem von mir genutzten Anbieter deutlich teurer geworden seit damals).
Hören Sie mal, würde es Ihnen was ausmachen, wenn ich jetzt einfach aufgebe und verrückt werde? (Arthur Dent in "Per Anhalter durch die Galaxis" von D. Adams)
Wer gendert hat die Kontrolle über seine Muttersprache verloren. (Karla Lagerfeld)
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Re: Asterix als Luxusausgabe
Genau an einem solchen Projekt habe ich schon gearbeitet, weil auch mich das sehr interessiert.Comedix hat geschrieben: Gestern 21:16 Was mich aber wirklich mal interessieren würde, wäre eine Ausgabe im Design der Luxusedition. Also großformatig und einem in Leinen gebundenen Rücken. Was das wohl für ein Aufwand wäre?
Ich stehe an folgendem Punkt:
Habe eine grandios kolorierte Version gefunden von einem Fan aus Kolumbien(!). Diese habe ich dann in der besten Schriftart, die ich finden konnte, gelettert. Den Text der deutschen Übersetzung habe ich etwas angepasst (z.B. spricht Mannekenpix nun mit dem Akzent, den er auch im Film hat). Die Bildgröße liegt bei 3429 x 2538pixel bei 300dpi. Das sollte ausreichen für die Größe der Luxusedition. Sogar ein Titelbild habe ich entworfen (hänge ich mal an, ebenso eine Probeseite). Einen redaktionellen Teilo habe ich auch, den kann man aber gerne noch überarbeiten. Statt der Bleistiftzeichnungen, wie sie in den originalen Luxuseditionen sind, könnte man hier dann die originale deutsche schwarz/weiß Ausgabe noch einfügen. Die müsste dann aber noch überarbeitet werden.
Was noch fehlt:
- Eine Druckerei, die möglichst genau am Original druckt (eine, die in der Größe druckt, habe ich bereits gefunden. Sogar in Leinen, aber man müsste dann dort mal eine genaue Druckanfrage stellen, was natürlich für ein Exemplar zu teuer wird).
- Die Originalschrift der Seitenzahlen fehlt mir auch noch. Ich habe nur die, der Hefte.
- Die Vorstellung der Gallier und die Karte in einer höheren Auflösung.
- Die Rückseite des Covers
- Mitstreiter, die das Buch am Ende billiger machen.
- Mitstreiter, die meine Ausgabe lektorieren und Fehler finden.
Zusammenfassend: Ich glaube, ich habe eine gute Basis, auf der man aufbauen kann, wenn sich ein paar Mitstreiter finden.
Hier die Beispielseite und das Cover
https://www.directupload.eu/file/d/9209 ... au_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9209 ... ao_jpg.htm
Re: Asterix als Luxusausgabe
Das sind genau die Probleme:sebbirk hat geschrieben: Heute 08:50...
- Eine Druckerei, die möglichst genau am Original druckt (eine, die in der Größe druckt, habe ich bereits gefunden. Sogar in Leinen, aber man müsste dann dort mal eine genaue Druckanfrage stellen, was natürlich für ein Exemplar zu teuer wird).
...
- Mitstreiter, die das Buch am Ende billiger machen.
Wenn wir hier ein paar Leute finden, die mitmachen wollen...
Aus urheberrechtlichen Gründen wird das nicht gehen - denn das Urheberrecht erlaubt die Herstellung einer Kopie nur für das eigene Archiv. Alles, was eine Auflage von genau eins überschreitet, ist da ohne ausdrückliche Erlaubnis der Rechteinhaber raus.
Guckst Du §§ 16, 53 UrhG - wobei sogar die Bedingung des § 53 Abs. 1 Satz 1 letzter Halbsatz das ganze auch für den Eigenbedarf schon auf recht tönerne Füsse stellt, denn woher haben wir denn eigentlich die zugrunde liegenden Dateien?
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