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Die Odyssee - Band XXVI

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
gut (2.8)
Anzahl der Bewertungen: 2064

Erstauflage des Buches L'Odyssée d'Astérix 1981 bei Albert René als Band 26 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches bei Ehapa nach Informationen des Comicmagazins "Sprechblase" (Ausgabe 41) am 12. Januar 1982 (Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte).

Der römische Spion Nullnullsix wird zum Dorf der Gallier geschickt, um das Rätsel des Zaubertrankes zu lösen. Dort wird er Zeuge, als das für die Mixtur des Zaubertrankes nötige Steinöl nicht geliefert wird. Mit Asterix und Obelix brechen sie gemeinsam nach Mesopotamien auf und Nullnullsix läßt nichts unversucht, die Mission zu torpedieren...

Diese Geschichte ist eine Hommage an den verstorbenen Freund und Arbeitsgefährten René Goscinny. Im Vorspann heißt es nicht nur "à René" (für René), der Texter erhält auch eine Gastrolle in der Figur des Saul Nizahle, der in einem Bild mit einem Palmzweig in der Hand (dem Zeichen für Unsterblichkeit) die Gallier zum Toten Meer führt.

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Rezension von Troubadix am 19. Mai 2014
Bei Uderzo findet man immer wieder recht originelle Gags, die in ihrer Art für Goscinny untypisch wären, beispielsweise wenden sich die Comic-Charaktere bei ihm an den Leser ( z. B. S. 9, Bild 4 ), Charaktere reagieren auf Textblasen ( z. B. S. 23, Bild 6 oder S. 48, Bild 6 ) es gibt Wortwitze, die nur funktionieren, wenn man sie liest und nicht hört ( z. B. S. 9, Bild 8 ). Während es in späteren Bänden nervt und gezwungen wird, fügt es sich hier wunderbar in die Geschichte und gibt ihr einen absurden Anstrich.
Das er die Juden nicht karikiert, finde ich in Ordnung, da man heutzutage nur allzu schnell als antisemitisch bezeichnet wird.
Alles in allem meiner Meinung nach der beste Uderzo-Band und durchaus zu vergleichen mit einigen Goscinny-Band. Also ein SEHR GUT.
Mein Lieblingsgag: S. 25 Bild 4: "Jedes mal, wenn ich die Szene wieder sehe, entdecke ich ein neues Detail!"
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von MK am 03. Januar 2013
Wider Erwarten gehört "Die Odyssee" auch zu meinen Favoriten der Reihe, obwohl es ein Uderzo-Alleingang ist. Spannend geschrieben, schön gezeichnet und mit einer grandiosen Szene in der Wüste: Asterix und Obelix werden von diversen Völkern angegriffen, die sie jeweils für ihre Feinde halten. Echt cool! Lediglich die Post-Fliege ist unheimlich platt und albern, dadurch verliert der Comic einiges von seinem Charme.
Meine Note: gut plus (2+)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von QWE am 13. Oktober 2012
"Die Odysse" ist meiner Meinung nach der letzte wirklich lesenswerte Asterix- Band. Und er ist wirklich gut gelungen.
Während "Der große Graben" zwar eine wirklich tolle Idee, die leider schlecht umgesetzt wurde, war, passt hier alles. Der Anfang ist interessant, weil er mal aus der Sicht der Wildschweine beginnt. Dann die Szenen in Rom, Mirakulix seltsames Verhalten und dann schließlich die Reise. Der Spion- Druide bringt Abwechlung ins Ganze.
Dieses Heft kann gut mit älteren Goscinny- Werken mithalten und gehört für mich mit zu dem besten der Serie. Auch die Zeichnungen sind nicht zu beanstanden.
Das Ende allerdings ist diskussionswürdig, finde ich persönlich ein bisschen billig. Das wäre allerdings auch schon alles, was es zu beanstanden gäbe. Von mir ein Sehr Gut.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Lars am 08. November 2011
Die Odysee ist ein sehr lustiges buch es ist ein guter Asterix band
darum gebe ich ein sehr gut
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Rezension von Tyll am 13. März 2011
Die Geschicht ist ganz gut, aber nicht gerade die beste. Trotzdem ist es einer der besten Uderzo Bände. ("Was nicht viel heißen mag", aus Asterix und Kleopatra, Seite 6) Aber lustig ist, wie Beeke schon sagt, die Szene mit den erschiedenen Stämmen in der Wüste. Also ein sehr knappes GUT.
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Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Nach dem schwachen großen Graben geht es zumindest etwas aufwärts. Die 007-Parodie fand ich gelungen, es gibt viele schöne Schauplätze zu bewundern und auch sonst wird mit Humor nicht gegeizt. Es gibt zwar so manche Schwächen, über die kann man allerdings hinwegsehen:

GUT
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Rezension von Adlerhorstix am 02. Oktober 2005
Im zweiten Alleingang setzt Uderzo auf ein waschechtes Reiseabenteuer, welches ohne Zweifel auch als gelungen betrachtet werden kann. Eine klug durchdachte und spannende Geschichte mit einem interessanten und schön gezeichneten Reiseziel. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und die tradionellen Anspielungen sorgen ebenfalls für so manchen Lacher.

Manche Ideen und Redewendungen, sowie die Anspielungen in Richtung James Bond sorgen für einen etwas moderneren Anstrich, der jedoch im erträglichen Rahmen bleibt. Nicht ganz so überzeugend finde ich die Idee mit der weiblichen Fliege, welche ständig um Nullnullsix herumturtelt, auch wenn dies natürlich eine der Anspielungen auf den Frauenhelden James Bond ist.

Das Ende der Geschichte, welches die Reise letztendlich als unnötig darstellt, ist sicherlich diskussionswürdig. Man sollte es wohl als überraschende Wendung stehen lassen. Band 26 ist zwar keine absolute Großtat, aber in jedem Falle GUT - der wohl beste reine Uderzo-Band.
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Rezension von Hannibal am 15. August 2005
Dieser Uderzo-Alleingang erhält ein klares GUT und kann sich mit den soliden Arbeiten der Goscinny-Phase messen. Uderzo gelingt es eine halbwegs nachvollziehbare Auslandsreise zu inszenieren. Einziger Kritikpunkt, der sich schon hier andeutet: er will zu viel in einem Band behandeln. So ist der gesamte vordere Osten in diesem Band noch funktionsfähig, aber warum nicht eine ganze Geschichte auf Jerusalem "verschwenden". Aber wie gesagt: in diesem Band funktioniert diese Entscheidung, mehr unterzubringen, als unbedingt notwendig (in späteren nicht mehr).
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Rezension von Erik am 16. August 2004
"Die Odyssee" ist das erste Reiseabenteuer, das Uderzo selbst getextet hat. Er hat es hier geschafft, eine gute Grundidee konsequent und logisch fortzuentwickeln und zum Abschluß zu führen. Die Gallier agieren hier harmonisch, mit Witz und Schwung, wobei auch die Gegenwartsbezüge nicht zu kurz kommen. Selbst die übernatürlichen Elemente, derer Uderzo sich häufig bedient, fügen sich hier noch recht gut in die Handlung ein. Dies sind Qualitäten, die man in so manch späterem Album sehr vermißt.

Eine besondere Fähigkeit Goscinnys war es allerdings, die fremden Völker (Schweizer, Briten, Spanier, Korsen etc.) mit ihren Eigenheiten, Marotten und vielen Klischees liebevoll zu karikieren. Dies gelingt Uderzo nicht. Seine Hebräer bleiben oft geradezu biblische, aber oberflächliche Charaktere, da ihnen ein karikativer Bezug zum heutigen israelischen Volk fehlt.

Daher ist dieser Band sicher einer der besten von Uderzo getexteten, kommt aber mit vielen Goscinny-Klassikern nicht ganz mit.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Beeke am 08. Juli 2004
Dieses Heft ist eines der letzten guten. Die Geschichte erinnert an frühere Hefte, auch hier steht der Zaubertrank im Mittelpunkt der Handlung. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und charakterisiert, auch die Namen passen gut.

Im Gegensatz zu den neuesten Heften handeln Asterix und Obelix hier so wie immer. Die aus Sean Connery basierende Figur Nullnullsix ist gelungen und fügt sich wunderbar ein. Die Länder Palästina und Mesopotamien sind gut gezeichnet, besonders die Wüstenszene mit den sich gegenseitig bekämpfenden Stämmen ist toll.

Alles in allem ein gutes Heft.
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