nächster Artikel...

Startseite > Bibliothek > Hefte

Asterix der Gallier - Band I

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
gut (3.3)
Anzahl der Bewertungen: 2476

Erstauflage des Buches Astérix le Gaulois 1961 bei Dargaud als Einzelalbum, ab 1966 Nachdruck als Band 1 der Reihe "Asterix", seit 1999 Neuauflage bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches am 16. Dezember 1968 bei Ehapa (Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte). In Deutschland wurde die Geschichte als "Siggi der Unverwüstliche" in Lupo modern der Ausgaben 3 - 14/1966 und, dann unter richtigem Namen, in MV 16 - 23/1968 zuerst veröffentlicht.

Seinen Einstand gab Asterix am 29.Oktober 1959 in der Erstausgabe von "Pilote", einer wöchentlich erscheinenden Jugendzeitschrift, die von René Goscinny, Jean-Michel Charlier und dem Zeichner Albert Uderzo geleitet wurde. Die Serie lief bis Ausgabe 38 im Jahre 1960. Zwei Jahre später wurde das Abenteuer beim Pariser Verlag Dargaud als Buchband herausgegeben.

Mit dieser Ur-Geschichte begann der legendäre Aufstieg des Galliers gegen die römischen Besatzer. Ein Spion der Römer soll auf Befehl seines Zenturio das Geheimnis des Zaubertranks in Erfahrung bringen und Asterix hat zum ersten Mal Gelegenheit, seine Schläue zu beweisen. Gemeinsam mit Miraculix überlistet er Gaius Bonus, für dessen Machtansprüche die Geschichte eine haarige Angelegenheit wird.

Auch lesenswert:

Rezension zu diesem Produkt schreiben

Dieses Abenteuer erschien auch in ...

 
Rezension von Rossix am 25. Oktober 2015
In ihrem Debüt suchen Goscinny und Uderzo textlich und zeichnerisch noch nach ihrem Stil – und finden ihn noch nicht so ganz. Etwas bizarr mutet an, dass sich der zeichnerische Stil der Figuren vom Anfang bis zum Ende wesentlich ändert. Und in letzten Drittel, wenn die Haare der Römer unendlich wachsen, wird die Geschichte endgültig zur reinen Klamaukrevue. Einen großen Moment hat auch dieses Album (die Sache mit den Erdbeeren), es bleibt jedoch der einzige. Durch diese Geschichte allein ist Asterix sicher noch nicht zum Klassiker geworden. Für mich das mit Abstand schwächste Album mit Goscinnys Beteiligung. Wertung: 30%.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Asterix am 22. Januar 2013
Ich finde den ersten Band als Einstieg recht gut . Da er der erste ist sollte man auch hier die Bewertung nicht zu hart fällen . Da die Charaktere noch so kantig sind und sich mit der Zeit stark verändern , finde ich optimal . Das beste ist als Asterix zu Gaius Bonus sagt , dass ist mir aber eine haarige Angelegenheit , so super . Es ist ein perfekter Einstieg zum Auftakt ,wo Obelix allerdings etwas fehlt . Ich würde dem Band eine 1-2 geben denn er weist schon darauf hin wie klug Asterix ist und wie fressgierig Obelix ist .
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von MK am 01. Januar 2013
"Asterix, der Gallier" gehört bei aller Liebe nicht zu meinen Favoriten. Aber trotz aller Kritik (wenige Hauptfiguren, altmodische Qualität der Zeichnungen) finde ich, dass der Band eine ansprechende Handlung hat und darüberhinaus hat er durchaus grandiose Momente:
Die Szene, in der Asterix und Miraculix alle Erdbeeren aufessen und danach sagen "Die sind gut, da brauchen wir mehr von" ist einfach nur genial, vor allem, weil Gaius Bonus so schön wütend wird.
Insgesamt durchaus ein solider Einstieg in die Reihe, obwohl Obelix leider nur in einer Nebenrolle auftaucht.
Meine Note: gut (2)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Castra Bonnensis am 10. Juli 2012
Der erste Band hat mir noch nie wirklich gut gefallen. Mag sein, er war der erste seiner Art, mag sein, es war alles noch nicht ausgereift. All das ist nicht geeignet, das Erstlingswerk besonders zu mögen.
Dass insbesondere die dargestellten Charaktere der Protagonisten aus dem Dorf waren nicht eben ausgeprägt sind - ja schlimmer noch: in weiten Teilen nicht einmal vorhanden waren, ist entscheidend. Wenn man erst einmal die später erscheinenden Figuren kennt, kann Band I nun einmal nicht punkten - und isoliert möchte ich ihn nicht betrachten, sondern ausschließlich im Kontext zu seinen Nachfolgern.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Dennis am 24. Juni 2010
Eine sehr schöne Geschichte und mit sehr viel Liebe gezeichnet.
Obwohl es der erste Teil ist ,schlägt er sich ziemlich gut den anderen gegenüber :-)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Caesar am 07. April 2010
Dafür, dass dies der erste Band ist, ist er sehr gut. Für Einsteiger gut geeignet. Zwar noch nicht so viele witzige Anspielungen, aber trotzdem alles in allem eine 1-2!
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Andy am 05. Januar 2010
Find den Band einfach genial...
Besser als so manche Neuerscheinung der letzten Jahre!!
Zeichnerisch nicht ganz so schön für verwöhnte Augen. Dennoch etliche gute Gags :D
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Leseratte am 30. Oktober 2009
Der 1. Band ist, wie mein "Vorredner" schon schrieb, nicht unbedingt als Einstieg in die Asterix-Welt geeignet. Die ziemlich gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen sehen seltsam aus, immerhin gibts doch einige gute Gags ("Haare!"). Deshalb kein Gut, sondern auch von mir ein GEHT SO ;-)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Zum Glück war "Asterix der Gallier" nicht mein Asterix-Einstieg. Dann wäre ich vermutlich nicht zum Fan geworden. Irgendwie kommt kaum "Asterix-Feeling" auf. Es fehlt der typische Humor, Obelix, die Charktere sehen tlw. noch anders aus und auch der Zeichenstil ist anders. Es gibt zwar einige gute Lacher (vor allem im letzten Drittel), diese halten sich allerdings in Grenzen. Weil's der erste Band ist will ich mal gnädig sein:

GEHT SO
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Hannibal am 12. August 2005
Nun ja, eine effektive Einführung in die "Whereabouts". Es fehlt natürlich der Hintersinn, noch mehr Humor, echte historische und gegenwärtige Anspielungen und Obelix. Dafür ist die Story äußerst schlüssig und hält bei der Stange. Dennoch muss man schon sagen, dass der Erstling gegenüber den weiterentwickelten Asterix' stark in den meisten Hinsichten abfällt, aber er ist auf seine Weise immer noch besser, als die schlechten Uderzo-Alleingänge.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Adlerhorstix am 28. Juni 2005
Das Band 1 unserer Helden ist ein "Sich-kennenlernen"! Eine strenge Bewertung ist meines Erachtens (noch) nicht gerechtfertigt.

Wir lernen die wichtigsten Charaktere und Rituale kennen. Der geschichtliche Hintergrund wird auch kurz dargestellt. Die Zeichnungen sind zwar noch nicht vollständig optimiert, aber da sollte man angesichts der ersten Ausgabe noch hinwegsehen.

Was man noch vermisst sind die für spätere Asterix Ausgaben typischen Anspielungen in Wort und Bild. Die Geschichte selbst ist zwar recht simpel, aber in sich schlüssig. Obelix hat hier nur eine Nebenrolle und die großen Lacher halten sich sicherlich in Grenzen, dennoch darf das Debut als gelungen bewertet werden. Einige Passagen speziell in der ersten Hälfte des Heftes bringen mich auch heute noch zu Schmunzeln.

Das Potential ist vorhanden und fraglos wird der Leser für noch folgende Asterix-Großtaten motiviert.

Fazit: Asterix der Gallier ist schlicht und einfach-GUT!
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Beeke am 08. Juli 2004
Im unteren Drittel finde ich ein wenig zu niedrig angesetzt. Dies ist immerhin der erste Band - und seinem Erfolg ist es zu verdanken, dass wir all die folgenden Hefte genießen durften. Und man sollte nicht vergessen, dass dieser Asterix der Ur-Asterix ist. Zudem wird die Geschichte um die Wichtigkeit des Zaubertranks hier eingeführt. Ebenso erfahren die Römer zum ersten Mal von dem Trank und Cäsar spricht die folgenschweren Worte aus: "Für diesmal geht's unentschieden aus, Gallier. Aber wir sehen uns wieder!" Damit nimmt er fast alle folgenden Bände vorweg - wie eine self-fullfilling-prophecy sozusagen.

Natürlich ist es noch ungewohnt, dass Asterix sein Abenteuer ohne Obelix besteht, dafür mit Miraculix. Aber es ist der erste Band und verdient Anerkennung.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Comedix am 25. Juni 2003
Seinen Einstand in Albenform gab 'Asterix der Gallier' in Deutschland 1968 mit einer Erstauflage von 6000 Exemplaren. Sehr gut kann man im Vergleich zu neuen Heften die Entwicklung der Zeichnungen verfolgen. Für das verwöhnte Auge sind die Charaktere noch sehr kantig gezeichnet, einige Bewohner des Dorfes, wie zum Beispiel Majestix, seine Frau Gutemine und der Fischverkäufer Verleihnix oder auch der Dauerzwist zwischen Automatix, dem Schmied, und Methusalix, finden noch keine Beachtung und entwickeln sich erst in späteren Veröffentlichungen zu fein herausgearbeiteten Darstellern.

Die Geschichte selbst ist amüsant erzählt und ab den Szenen im Lager Kleinbonum auch spannend. Man bemerkt, dass Uderzo und Goscinny die von den Käufern der Hefte geliebten Pointen und Anspielungen auf die Neuzeit in dieser ersten Geschichte noch nicht berücksichtigt haben. Von der Wertigkeit ist dieser Band deshalb etwa im unteren Drittel anzusiedeln.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!


Kategorie Hefte | Comedix-Bibliothek | Rezension schreiben

 nächster Artikel...
Buch kaufen

Asterix der Gallier

Asterix der Gallier

Asterix der Gallier